Emil bleibt seiner Linie treu: Bereits zum zehnten Mal in Folge führt der Name die Beliebtheitsskala bei den Jungennamen in Dresden an. Bei den Mädchen gibt es hingegen einen Wechsel an der Spitze – Charlotte löst Emma ab und ist erstmals der beliebteste Vorname in der Landeshauptstadt.
Geburtenzahl bleibt auf niedrigem Niveau
Im Jahr 2025 wurden in Dresden insgesamt 5.947 Kinder geboren, darunter 3.056 Jungen und 2.887 Mädchen. Bei der Beurkundung von vier Kindern war das Geschlecht unbestimmt. Die Zahl der Geburten bewegt sich damit weiter auf einem niedrigen Niveau und liegt nur geringfügig über dem Vorjahr (2024: 5.877). Unter den Neugeborenen gab es 93 Zwillingspärchen sowie zwei Drillingsgeburten. Zusätzlich wurden 81 Geburten nachbeurkundet, bei denen die Kinder im Ausland geboren wurden.
Fast die Hälfte der Mütter (49 Prozent) war bei der Geburt nicht verheiratet, 34 Prozent der Eltern wohnten außerhalb des Standesamtsbezirkes Dresden. Beide Werte unterliegen seit Jahren nur geringen Schwankungen. Der Anteil der Elternteile mit ausländischer Staatsangehörigkeit lag 2025 bei 21,2 Prozent. Insgesamt waren 124 verschiedene Länder vertreten. Platz 1 belegte Syrien mit 300 Elternteilen, gefolgt von der Ukraine (188) und Indien (142). Auf den Plätzen vier und fünf folgten die Russische Föderation (122) sowie Polen (110).