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Dresden-Neustadt: Konsum-Supermarkt schließt zum Jahresende

Von: Cornelius de Haas
Der Konsum-Supermarkt an der Alaunstraße in Dresden schließt Ende des Jahres. Die Genossenschaft plant eine Neuausrichtung und neue Preisstrategien.

Die Konsum-Filiale in der Dresdner Neustadt an der Alaunstraße wird Ende des Jahres geschlossen. Wie Roger Ulke, Vorstandssprecher der Genossenschaft, gegenüber dem Portal sächsische.de bestätigte, sei die Entscheidung aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit gefallen. Der Supermarkt, der in den 2000er-Jahren umfassend umgebaut und mit Bio-Produkten ausgestattet wurde, kann in der heutigen Konkurrenzsituation nicht mehr profitabel arbeiten.

Ulke benannte die gestiegene Anzahl an Mitbewerbern wie Simmel und Rewe als eine Hauptursache für die Schließung. Die veränderten Kundenwünsche, wie ein geringerer Wert auf Regionalität, trügen ebenfalls zur negativen Entwicklung bei. Der Mietvertragsauslauf und die hohen Mietpreise hätten die Situation weiter verschärft. Trotz der Schließung an der Alaunstraße verspricht die Konsumgenossenschaft den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Beschäftigungsmöglichkeiten in anderen Filialen. „Jeder Mitarbeiter wird einen guten Platz finden“, betont Ulke.

Im Februar wird Konsum - wie bereits im Dezember 2024 angekündigt - zudem die Zusammenarbeit mit einem neuen Hauptlieferanten, Edeka, aufnehmen, um die Preisgestaltung zu verbessern und die Märkte neu zu gestalten. Man plane, die Preise für die Kunden zu senken, was laut Ulke notwendig sei, um mit den Marktbedingungen Schritt zu halten. Neben der Schließung in der Neustadt sind auch bauliche Maßnahmen an anderen Standorten vorgesehen, einschließlich eines Umbaus des Marktes in der Pillnitzer Landstraße sowie möglicher Neueröffnungen im kommenden Jahr.

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Bis zum Jahresende wird der Konsum-Supermarkt in der Alaunstraße weiterhin geöffnet sein, um das Weihnachtsgeschäft zu bedienen. Nach der Schließung ist ein Ausverkauf und der Rückbau des Ladens vorgesehen. 

Vermieter der Immobilie ist Vonovia. Wie Tag24 berichtete, hat der Immobilienverwalter, der in Dresden etwa 39.000 Wohnungen betreut, bereits Interesse an der Fläche registriert und plant, die Räumlichkeiten weiterhin für einen attraktiven Gewerbemix zu nutzen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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