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Bosch baut Chipfabrik in Dresden

Auf einem Gewerbepark nahe dem Dresdner Flughafen will Bosch für rund eine Milliarde Euro die modernste Chipfabrik der Gruppe entstehen lass

Auf einem Gewerbepark nahe dem Dresdner Flughafen will Bosch für rund eine Milliarde Euro die modernste Chipfabrik der Gruppe entstehen lassen. Es handelt sich dabei um die größte Einzelinvestition in der über 130-jährigen Firmengeschichte. Vom Bund soll das Projekt mit 200 Millionen Euro gefördert werden. Der Bau soll in wenigen Wochen beginnen und Ende 2019 fertig sein. Nach einer Anlaufphase sollen dann voraussichtlich ab Ende 2021 bis zu 700 Mitarbeiter auf Basis der 300-Millimeter-Technologie Chips für E-Mobilität und das Internet der Dinge herstellen.

Bosch ist schon jetzt einer der weltgrößten Anbieter von Sensoren, die Bewegung, Druck oder Temperatur erkennen. Der Konzern entwickelt als Zulieferer auch Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge. Den Ausschlag, die Fabrik in Dresden zu bauen, gab für den Konzern die Nähe zu Forschungseinrichtung und die Erfahrung der Region im Halbleiterbereich. Mit den großen Chipfabriken von Infineon und Globalfoundries ist „Silicon Saxony“ im Großraum Dresden bereits jetzt einer der wichtigsten Halbleiterstandorte in Europa.


Visualisierung: Bosch