Leipzig. Für Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bleibt das Trainer-Thema bei RB Leipzig weiter stark im Fokus. «Die Bosse in Salzburg in der Schaltzentrale sind schon ein bisschen nervös. Ich glaube nicht, dass sie alle damit einverstanden waren, mit diesem Trainerwechsel. Der Trainerwechsel ist nach wie vor ein Thema in Leipzig. Aber nicht nur in Leipzig, sondern wie gesagt auch in der Zentrale in Salzburg», sagte der Weltmeister von 1990 bei einer Gesprächsrunde in München. Matthäus macht die Trainerfrage jedoch nicht vom Champions-League-Spiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Real Madrid abhängig, sondern von den folgenden Partien. «Wenn da nicht irgendwann schnell Stabilität reinkommt, auch was die Ergebnisse betrifft», sagte er. Der 65-Jährige hatte zuletzt das 6:0 gegen Eintracht Frankfurt im Stadion verfolgt. Danach erlebte er aber auch das 1:6 beim FC Bayern. «Das waren total unterschiedliche Welten.» Auswärts fehle den Leipzigern laut Matthäus der Mut. «Die Qualität im Kader ist so groß, dass sie eigentlich einen CL-Platz erreichen müssten», sagte er und hob die Arbeit von Demichelis-Vorgänger Ole Werner hervor. Martín Demichelis sei von «Jürgen Klopp im Endeffekt» durchgebracht worden. «Das Verhältnis zwischen Jürgen Klopp und Demichelis kennt man. ... Das haben viele Leute vor Ort in Leipzig anders gesehen. Das führe zu Unruhe, wenn die Ergebnisse ausblieben. Dann sei er überzeugt, dass man nicht nur in die Diskussion gehe», betonte Matthäus. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenAuswärts fehlt den Leipzigern der Mut