In diesem Blog will ich Dich auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Leben begleiten und Dir spannende und nützliche Tipps geben.
Dabei ist es mir wichtig, dass Du das große Ganze verstehst und nicht wie in all den anderen Blogs vom Hölzchen zum Stöckchen kommst mit zahllosen Mini-Maßnahmen. Die Tipps werden nach der Stärke ihrer positiven Auswirkung gestaffelt, so dass Du direkt mit dem Wichtigsten beginnen kannst und dann erst kleinere Maßnahmen folgen.
Damit Du gleich ins Umsetzen kommst gebe ich Dir konkrete Maßnahmen gestaffelt nach dem nachhaltigen Dreiklang (Konsistenz, Effizienz und Suffizienz) an die Hand und erkläre Dir auch den Nutzen anhand der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, welche positive Auswirkungen Dein Handeln auf andere hat und welchen Nutzen Du davon haben kannst.
Der nachhaltige Dreiklang „Suffizienz-Effizienz-Konsistenz“
Für Dich im Alltag ist der nachhaltige Dreiklang eine wichtige Orientierung, was nachhaltiges Handeln und Konsumieren ist. Hier sind nun die drei Begriffe Konsistenz, Effizienz und Suffizienz für Dich kurz erklärt.
Suffizienz heißt nur so viel zu konsumieren, wie man auch nutzen kann/benötigt.
Ein Beispiel dazu:
Im Durchschnitt hat jeder Deutsche 95 Kleidungsstücke. Strümpfe und Unterwäsche sind nicht mitgerechnet. Doch es werden 38 Prozent der Kleidungsstücke, also pro Person 36 Stück, seltener als einmal im Vierteljahr getragen, manche auch nie. Eben solche Kleidungsstücke erst nicht zu kaufen wäre Suffizienz. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern auch Geld und Stauraum.2
Effizienz heißt aus dem was man hat so viel wie möglich rauszuholen.
Z.B.: Plastiktüten für dem Einkauf mehrfach zu nutzen und anschließend als Müllbeutel zu verwenden.
Konsistenz ist wohl der Königsweg. Gemeint sind damit Stoffe, Produkte und Technologien, die verträglich mit den natürlichen Stoffkreisläufen sind. Also es werden nur so viele Ressourcen aus der Natur entnommen, wie am Ende des Produktlebens auch wieder in die Natur zurückfließen.
Ein Beispiel könnte das Fachwerkhaus sein, diese Besteht hauptsächlich aus Holz, Lehm und Stroh. Wenn das Haus nicht mehr bewohnt wird kann es langsam verrotten und darauf kann eben wieder Getreide für das Stroh und ein Baum für das Holz wachsen. Im Vergleich zu Beton, aus dem, wenn er verrottet seine Hauptbestandteile Kalk und Sand kaum wiederzugewinnen sind, ist das ein das ein großer Schritt hin zu einer besseren Konsistenz.
Für Dich Zuhause kannst Dir folgende Reihenfolge für Deine nachhaltige Umstellung merken, wenn Du Zeit zur Umstellung zur Verfügung hast: Konsistenz vor Effizienz vor Suffizienz.
Also nimm erst das richtige Produkt wählen, es optimal nutzen und nur soviel Du auch braucht davon kaufen.
Bsp.: (Konsistenz) Bio-Jutebeutel satt Plastiktüte, (Effizienz) so viel wie möglich in einem Beutel stapeln lernen damit weniger Beutel benötigt werden, (Suffizienz) Anzahl der Beutel reduzieren also zwei in der Handtasche reichen, da sind keine 10 auf Reserve im Keller mehr nötig.
Wichtig ist für Dich beim langsamen Umstieg auf ein Nachhaltiges Leben ist, dass gerade der Schritt das richtige Produkt zu finden anstrengend sein kann und mehr Zeit benötigt. Wenn Du diese Zeit nicht hast, gehe den Weg anders herum, also erst weniger nutzen, von dem was Du gerade verwendest, dann es effektiver einsetzen und dann auf das optimale nachhaltige Produkt umsteigen. So hast Du gleich Erfolgserlebnisse und kannst Dich langsam daran gewöhnen.
Bsp.: (Suffizienz) Nutze erst weniger Plastiktüten, (Effizienz) dann verwende sie nach dem Einkauf auch noch als Mülltüten und (Konsistenz) steige dann auf Jutebeutel um.
Auf diesen Dreiklang sowie die drei Aspekte der Nachhaltigkeit versuchen ich in jedem meiner Artikel einzugehen. Ich wünschen Dir viel Spaß und tolle Erfahrungen auf diesen Weg den wir nun gemeinsam begonnen haben. Ich freue mich darauf Dir in den nächsten Artikeln die ersten konkreten Tipps an die Hand zu geben.
Bis bald und Liebe Grüße
Felix Pischel
Quellen:
