Der Schulversuch Universitätsschule Dresden wird seit 2020 von einer Struktur- und Evaluationskommission im Prozess der Schulentwicklung und Forschung begleitet. Das Gremium aus namhaften Bildungswissenschaftler:innen und erfahrenen Praktiker:innen legt nun den fünften Bericht vor. Sie heben hierbei die Bedeutung und positive Entwicklung des gemeinsamen Projekts von TU Dresden und Stadt Dresden hervor, mahnen aber auch nachhaltige Grundlagen an - einerseits um das bemerkenswerte Engagement zu würdigen aber auch um Entwicklungshemmnisse zu bearbeiten. Konkret benennen die Kommissionsmitglieder hier die Bereitstellung adäquater Räumlichkeiten für die Umsetzung des Schulversuchs aber auch eine sichere Grundfinanzierung für die Begleitforschung an der TU Dresden.
Auch die Leistungen im regionalen und überregionalen Innovationstransfer sowie das sich daraus ergebende Potenzial der USD für die Technische Universität Dresden und die Bildungsregion werden gelobt. Dabei stellt die Kommission im aktuellen Bericht die Konzeptentwicklung für die Sekundarstufe II und die Arbeit der Pädagogischen Akademie in den Vordergrund.
Innovative Konzepte: Sekundarstufe II und Pädagogische Akademie
Im Schuljahr 2026/27 werden die ersten Schüler:innen an der Universitätsschule Dresden in die Klassenstufe 11 eintreten. Das Konzept für die gymnasiale Oberstufe wird sie einerseits auf die zentrale Abiturprüfung vorbereiten, andererseits den inklusiven Charakter und das Projektlernen als Kern des didaktischen Konzepts fortschreiben. Das selbstregulierte Lernen soll einen hohen Stellenwert behalten, darüberhinaus wird eine zeitliche Flexibilisierung der Oberstufe angeregt. Zusätzlich wird für die weitere Entwicklung innovativer, wissenschaftsorientierter Lernmaterialien die Zusammenarbeit mit den Fachwissenschaften und Fachdidaktiken der TU Dresden weiter ausgebaut werden.