Verkehrsplanung für unsere Enkel - Verkehrswende jetzt – LKW Verladung auf die Schiene statt Autobahnausbau der Autobahn A4 nach Osten
Von Otfrid Weiss und René Lutz, Dresden, am 13. Juni 2024
Viele Autobahnen sind überlastet. Besonders der Fernlastverkehr blockiert die rechten Fahrspuren. Deshalb werden Forderungen laut, Autobahnen zu verbreitern, von zwei auf drei Spuren pro Fahrtrichtung auf sechs Fahrstreifen auszubauen.
Verkehrswende bedeutet dagegen, den Fernlastverkehr von den Autobahnen auf Schiene und Wasserwege zurück zu verlagern, statt Autobahnen weiter auszubauen. Anfangen sollten wir mit einer Rollenden Landstraße von Dresden über Görlitz und Breslau nach Krakau, statt die Autobahn A4 nach Görlitz sechsstreifig auszubauen.
Parallel sollte endlich mit Container-Verladung auf Schiene und Wasserstraße in großem Stil und mit Speditions-Güterverkehr für die letzte Meile begonnen werden.
Die Verlagerung des Güterfernverkehrs auf die Schiene ist keine Schnapsidee, kein Wunschdenken, nicht nur zeitlich machbar, sondern war hier in Sachsen als "rollende Landstraße" zehn Jahre lang Realität, bevor die Autobahn A 17 nach Prag fertiggestellt wurde, siehe https://www.saechsische.de/die-letzte-rolarollt-605970.html . Unter dem Ärmelkanal hindurch ist sie nicht wegzudenken, vgl. https://www.aferryfracht.de/eurotunnel-fracht.htm . Durch die Alpen läuft es längst: Es gibt ein intelligentes, zuverlässiges und umweltfreundliches System für den kombinierten Verkehr auf Autobahn und Bahn, um alle Arten von Sattelaufliegern über die Schiene zu transportieren. Dabei wird die Autobahn entlastet und der CO2-Ausstoß um 80 bis 90 Prozent reduziert. – Quelle: https://www.cargobeamer.de