MMA, diese drei Buchstaben stehen für Mixed Martial Arts, was übersetzt für gemischte Kampfkünste steht – klingt schon mal etwas besser. :-) Ein Sport, den viele als äußert brutal empfinden, weil sich die Kämpfer in Käfigen gegenüberstehen und auch am Boden liegend kein Abbruch erfolgen muss.

MMA galt lange als regelloser Untergrundsport, erfreut sich jedoch in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, ist aber noch weit entfernt von der Massentauglichkeit des Boxsports. Die Menschen, die diesen Sport ausüben sind Hochleistungssportler, die absolut fit, sehr fokussiert und technisch perfekt sein müssen, um im Käfig einen guten Kampf abliefern zu können.
Eigenschaften, die beispielsweise auch Unternehmer mitbringen müssen, wenn Sie erfolgreich in „ihrem Käfig“ sein wollen. Gerade in schlechten Zeiten, wenn man, wie eingangs beschrieben, am Boden liegt, bedarf es dem absoluten Willen und der richtigen Technik, um sich aus der misslichen Lage zu befreien. MMA kann durchaus brutal wirken, „aber man muss wissen, dass man am Boden liegend bei MMA keineswegs wehrlos ist“, sagt Jonny Kruschinske, ein leidenschaftlicher MMA-Kämpfer und ausgebildeter Hortbetreuer aus Dresden.
Jonny, der vom Tischtennis, über Anti-Terror-Kampf (ATK) und Thaiboxen zum MMA kam, liebt diesen Sport, weil er ihn jedes Mal herausfordert und er genau weiß, dass der kleinste Fehler dazu führen kann, dass er den Kampf verliert. Im Kampfsport gelten ähnliche Regeln wie im Unternehmertum und der gegenseitige Respekt steht dabei ganz oben. Der Kämpfer hat Respekt vor seinem Gegner und seinem Trainer, der Unternehmen vor der Konkurrenz, seinen Mitarbeitern und Kunden.