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Glücklich mit Lach-Yoga

28.02.2020 von

Foto: Image by Emi Lija from Pixabay
Im Konnektiv62 lud Sandra Kleine uns diesen Mittwoch, den 19.02.2020,
ein zu einer Lach-Yoga Stunde. Ein schönes Zitat vom Lach-Yoga
Begründer Dr. Kataria stand an der Tafel: „Wir lachen nicht, weil wir
glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen“. Und das war auch das
Motto, denn gelacht haben wir alle an diesem Abend, doch ohne Grund,
einfach so, weil es eben Programm war und es alle gemacht haben. Nach
dieser Stunde war eines sicher, alle Gesichter haben vor Freude gestrahlt.
Obwohl wir alle ohne Grund gelacht haben, waren wir glücklich.

Nach ein paar kurzen Einführungsworten, was Lach-Yoga ist und wie es
wirkt, beginnt unser eigentliches Programm - Lachen. Dabei schafft
Sandra es schon in der Begrüßungsrunde, die Stimmung zu lockern. Alle
haben sie mit gespanntem Blick angesehen „Was mag wohl kommen?“
denkt sicher der ein oder andere, denn keiner der Teilnehmer war je zuvor
in einer Lach-Yoga Stunde gewesen.

Dann beginnt Sandra: „Sagt euren Namen und dann lachen wir alle“.
Nervös und aufgeregt blicken viele sich in der Gruppe um, man kennt sich
ja noch nicht einmal und soll gleich lachen und das nur bei der Nennung
des Namens. „Das ist schon seltsam“, geht es mir durch den Kopf. Sie
beginnt und sagt, „Ich bin Sandra“ und lacht dann einfach los. Die
Stimmung war gerade noch angespannt, doch dann lachen alle. Erst
verhalten und dann immer gelöster. Vielleicht ging den anderen auch
durch den Kopf, „Da vorne steht unsere Lach-Yoga-Leiterin, sagt einfach
nur Ihren Namen und lacht, einfach so“ und „macht SIE das wirklich und
stehe ICH hier wirklich, um genau das auch für die nächste Stunde zu
machen?“. Doch wenn es ein Sprichwort gibt, was wirklich wahr ist, dann
ist es das, „Lachen steckt an“. Keiner konnte sich dagegen wehren. Wir
waren warm gelacht, als die Vorstellungsrunde vorbei war. Danach fiel
alles leichter, es hat ja jeder gelacht und so gab es kaum einen Moment
an dem jemand mal nicht an sich halten konnte und einfach gelacht hat,
ganz losgelöst.

Was mich am meisten beeindruckt hat, war, dass ich den Eindruck hatte,
die anderen Teilnehmer schon ewig zu kennen, obwohl ich mir bei all dem
Lachen in der Vorstellungsrunde kaum einen Namen merken konnte und
auch sonst nichts über die anderen wusste. Ich meine, wir haben ja
bereits zusammen gelacht, bis die Tränen kamen, uns bei der ein oder
anderen Übung in die Augen gesehen und gemeinsam getanzt. Das ist
wohl mehr, als ich über viele meiner Kommilitonen, mit denen ich viele
Tage im Labor gemeinsam verbracht habe, behaupten kann.

„Wir Erwachsenen finden einfach viel zu wenig Gelegenheiten im Alltag zu
lachen. Da sollten wir uns ein Beispiel an unseren Kindern nehmen. Die
schaffen es am Tag 385 Mal mehr zu lachen. Deshalb gehen wir die
Lachübungen auch spielerisch an, das macht es leicht!“, sagt Sandra
Kleine, die sich gerade als Coach für persönliche und berufliche
Potenzialentfaltung selbstständig macht.

Mein Fazit nach dieser Stunde Lach-Yoga ist, dass es wohl kaum einen
Weg gibt, der Dich schneller den stressigen Alltag und Sorgen vergessen
lässt, Dich mit neuen Menschen verbindet und Dir Muskelkater im Gesicht
und Bauch als schöne Erinnerung an den Abend voller Lachen und
Freude hinterlässt.

Ausprobieren lohnt sich und ich glaube, es ist für jeden geeignet, auch für
ruhige Menschen. Denn Lachen ist eben ansteckend und man lacht ja
gemeinsam und jeder eben so laut oder leise wie er/sie möchte.
Vielen Dank an Sandra für diesen ausgelassenen Abend und ich wünsche
Ihr, dass sie noch viele Menschen zum Lachen bringen wird. Vielleicht ja
auch Dich am 18. März 2020 um 18:30 Uhr im Konnektiv62, Alaunstraße
62 in der Dresdner Neustadt. Die Anmeldung findest Du hier auf der Facebook-Seite des Konnektiv62

Liebe Grüße
Felix Pischel

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