Die sächsische Union möchte Sachsen zukunftsfest machen und die Wirtschaft des Freistaates als Rückgrat für die Entwicklung stärken. Am Dienstag legte der Landesverband eine Wirtschaftsstrategie für die Zeit bis 2035 vor. Das Papier steht unter dem Motto «Wertschätzung statt Wertschöpfung» und umfasst zehn Punkte zu Gebieten wie Energiepolitik, Fachkräftesicherung, Bildung und eine stärkere Internationalisierung der Unternehmen.
Wirtschaftspolitik müsse wieder oberste Priorität haben, sagte CDU-Generalsekretär Alexander Dierks: «Wir vermissen diese Priorität leider seitens der Bundesregierung.» Deutschland habe die schwächsten Wirtschaftsdaten aller Industrienationen. Wenn Deutschland nur im Durchschnitt der Industrieländer wachsen würde, hätte man Steuermehreinnahmen von etwa 20 Milliarden Euro. Das mache die Relevanz von Wirtschaftspolitik deutlich. Es sei nicht egal, wer im Lande Wirtschaftspolitik mache, nicht jeder könne das.
Nach den Worten Dierks geht es darum, den Standort Deutschland dauerhaft wettbewerbsfähig zu machen. Entscheidend sei dafür auch die Energiepolitik. Unternehmen brauchten mehr Entlastung. «Wir erleben, wie Deutschland europäische Standards nicht nur erfüllt, sondern noch eins draufsetzt.» Man brauche wieder mehr Freiheiten. Generell geht es der CDU darum, Unternehmertum zu stärken.