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Sachsen zählt zu den Top-Standorten für Familienunternehmen

So geht sächsisch Ballon (Bild: Thomas Wolf)
So geht sächsisch Ballon (Bild: Thomas Wolf)

Sachsen erreicht im Bundesländerindex Familienunternehmen 2026 eine Spitzenposition. Wirtschaftsminister Dirk Panter sieht Anerkennung – mahnt aber weiteren Reformkurs an.

Sachsen schneidet im neuen Bundesländerindex Familienunternehmen 2026 stark ab und gehört bundesweit zu den attraktivsten Standorten für familiengeführte Betriebe. Wirtschaftsminister Dirk Panter sieht darin eine Bestätigung der bisherigen Wirtschaftspolitik – warnt aber zugleich vor Selbstzufriedenheit im internationalen Standortwettbewerb.

Gute Platzierung im Bundesländerindex

Der Bundesländerindex Familienunternehmen 2026 der Stiftung Familienunternehmen und Politik analysiert regelmäßig die Standortqualität der deutschen Bundesländer aus Sicht familiengeführter Unternehmen. Bewertet werden unter anderem Faktoren wie Infrastruktur, Fachkräfteverfügbarkeit, Finanzierung, Verwaltungseffizienz und Innovationsbedingungen. Sachsen erreicht dabei erneut eine Spitzenposition und bestätigt seine Rolle als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort in Ostdeutschland.

Anerkennung für wirtschaftspolitischen Kurs

Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter ordnet das Ergebnis als Bestätigung der bisherigen Anstrengungen ein. Er betont:

»Das starke Abschneiden Sachsens ist eine wichtige Anerkennung für die Arbeit der vergangenen Jahre und für die Leistungsfähigkeit unseres Freistaates. Wir freuen uns über dieses Ergebnis – es zeigt, dass Investitionen in gute Rahmenbedingungen, in Fachkräfte, Forschung, verlässliche Finanzierung und leistungsfähige Infrastruktur der richtige Weg sind.«

Gerade für Familienunternehmen, die langfristig planen und regional verwurzelt sind, spielen stabile Rahmenbedingungen eine zentrale Rolle. Sachsen profitiert hier insbesondere von seiner industriellen Basis, gut ausgebauten Netzen und einem funktionierenden Finanzierungsumfeld.

Internationaler Wettbewerb nimmt zu

Zugleich macht die Studie deutlich, dass sich der Wettbewerb um Unternehmen und Investitionen längst nicht mehr nur innerhalb Deutschlands abspielt. Sachsen steht im direkten Vergleich mit internationalen Wirtschaftsregionen. Der Freistaat kann dabei mit Stärken punkten, muss aber weiter konsequent an zentralen Zukunftsthemen arbeiten – insbesondere bei der Fachkräftesicherung, in der Bildung und bei Investitionen in Innovation und Transformation.

Kein Grund zur Selbstzufriedenheit

Wirtschaftsminister Panter mahnt daher zu Realismus und weiterem Engagement:

»Gleichzeitig gibt das Lob keinerlei Anlass zur Selbstzufriedenheit. Sachsen steht nicht im Wettbewerb mit einzelnen Bundesländern, sondern im internationalen Vergleich um Unternehmen, Investitionen und kluge Köpfe. Der eingeschlagene Kurs stimmt, aber der Weg ist noch weit um weltweit an der Spitze zu stehen. Genau deshalb werden wir weiter mit allen Akteuren gemeinsam konsequent daran arbeiten, Sachsen als zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort national und international zu stärken.«

Bedeutung für Unternehmen und Beschäftigte

Für Unternehmen bedeutet das gute Abschneiden Planungssicherheit und Vertrauen in den Standort. Für Beschäftigte und junge Fachkräfte erhöht es die Attraktivität Sachsens als Arbeits- und Lebensort. Entscheidend wird sein, ob es gelingt, die identifizierten Stärken langfristig zu sichern und gleichzeitig die bestehenden Herausforderungen aktiv anzugehen.

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