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Sachsen ist Spitzenreiter beim Anbau von Schlafmohn

Leuchtender Schlafmohn ist auf einem Feld zu sehen. / Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild
Leuchtender Schlafmohn ist auf einem Feld zu sehen. / Foto: Peter Steffen/dpa/Symbolbild

In Sachsen wird bundesweit am meisten Schlafmohn angebaut. Der Freistaat verfüge über eine Anbaufläche von 303 Hektar, bundesweit sind es insgesamt 1077, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Freitag in Bonn mit. Demnach haben in Deutschland rund 190 Landwirte und landwirtschaftliche Betriebe eine betäubungsmittelrechtliche Erlaubnis von der Bundesopiumstelle zum Anbau von Schlafmohn (Papaver somniferum). Diese Zahl habe sich in den letzten sechs Jahren nahezu verdreifacht, hieß es in der Mitteilung.

Die gewonnen Schlafmohnsamen werden als Lebensmittel unter anderem in Backwerk eingesetzt oder zu kaltgepressten Ölen weiterverarbeitet. In Deutschland unterstehen die Pflanzen und Pflanzenteile den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften. Dies ist vor allem auf das im Milchsaft der Pflanze enthaltene Morphin zurückzuführen. Für den Anbau ist eine besondere Erlaubnis erforderlich, die bei der Bundesopiumstelle beantragt werden muss.

Die Anbaufläche in Deutschland hat sich den Angaben zufolge seit 2016 mehr als versechsfacht. Im Ländervergleich rangiert nach Sachsen Niedersachsen auf Platz 2, wo auf 176 Hektar Schlafmohn angebaut wird, gefolgt von Bayern mit 153 und Sachsen-Anhalt mit 148 Hektar.

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