In unserem Interview mit Maik Wehner (rechts im Bild), dem Geschäftsführer von Lagerwerk, beleuchten wir die Kernmission des Unternehmens im Bereich der nachhaltigen Industriekomponenten. Wehner beschreibt, wie Lagerwerk zur Ressourcenschonung beiträgt und hebt die Wichtigkeit Sachsens als strategischen Wirtschaftsstandort hervor. Er gibt Einblicke in Lagerwerks einzigartigen Ansatz in der Lager- und Antriebstechnik und erörtert, wie das Unternehmen durch innovative Prozesse und kundenspezifische Lösungen die Industriebranche prägt.
Welche Rolle spielt der Wirtschaftsstandort Sachsen für die Entwicklung und den Erfolg von Lagerwerk?
Der Wirtschaftsstandort Sachsen ist für uns von sehr großer Bedeutung, da in Sachsen eine sehr diversifizierte Industriestruktur vorherrscht und nicht zuletzt durch Silicon Saxony und die Universitäten die Innovationskraft ebenfalls sehr hoch ist. Diese Branchenvielfalt eröffnet uns ein sehr großes Spektrum an potentiellen Kunden, Partnern und/ oder Lieferanten. Wir pflegen bereits ein großes lokales Netzwerk in Sachsen und erweitern dieses ständig. Besonders dadurch können wir täglich unter Beweis stellen, dass Hightech-Industrie und Nachhaltigkeit eine perfekte Symbiose ergeben. Wir wachsen mit und durch den Wirtschaftsstandort Sachsen.
Wie gestaltet sich Lagerwerks Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zur Ressourcenschonung in der Industrie?
Wir verwerten High-Tech-Industriegüter auf die nachhaltigste Weise: denn wir beziehen all unsere Artikel aus Lagerauflösungen oder -überbeständen oder gewinnen diese aus Insolvenzen, Produktionsumstellungen, Anlagenrückbauten oder Industrieauktionen zurück. Hauptziel ist es dabei, alle noch nutzbaren und funktionstüchtigen Komponenten dieser Industriegüter dem Sekundärmarkt entweder als komplette Maschine oder als spezifisches Ersatzteil wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück zu führen. So verlängern wir den jeweiligen Produktlebenszyklus und schonen Ressourcen.


