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«Mehr Planungssicherheit»: Lieferungen durch Nord Stream 1

Sonnenaufgang über der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. / Foto: Stefan Sauer/dpa
Sonnenaufgang über der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. / Foto: Stefan Sauer/dpa

Die nach Wartungsarbeiten wieder angelaufenen Erdgaslieferungen durch Nord Stream 1 schaffen für die Gasversorgung wieder mehr Planungssicherheit. Allerdings sei man davon ausgegangen, dass weiter Gas durch die wichtige Ostsee-Pipeline geliefert werde, sagte ein Sprecher der Ontras Gastransport GmbH am Donnerstag. Vom technischen Standpunkt habe es wenig Anzeichen für einen Stopp gegeben.

Aktuell sind die Gasspeicher des Unternehmens zu etwa 85 Prozent gefüllt. Was im Winter passiert, könne er aber nicht absehen, sagte der Sprecher. «Das wäre zu früh für Spekulationen.» Es ergebe aber weiter Sinn, Gasmengen einzusparen. «Das hilft uns, angespannte Situationen abzufedern», sagte er. Zudem hätten sich die Versorger mittlerweile gut auch auf Extremlagen vorbereitet und könnten im Ernstfall die Weichen stellen, um die Versorgungslage so lange wie nötig optimal zu gestalten. «Wir können aber auch nicht hexen.»

Die Ontras Gastransport GmbH betreibt nach eigener Aussage das 7700 Kilometer umfassende Fernleitungsnetz in Ostdeutschland und verantwortet den Transport gasförmiger Energie. Das Versorgungsgebiet reicht von der Ostsee bis nach Sachsen.

Zuletzt war befürchtet worden, Moskau könnte nach der zehntägigen Wartung von Nord Stream 1 den Gashahn komplett zulassen und so die Energiekrise weiter verschärfen. Mehrere europäische Länder hatten im Anschluss an Sanktionen gegen Russland infolge des Ukraine-Krieges weniger oder teils gar kein Erdgas mehr erhalten.

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