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Corona-Effekt: Absatz bei Modellbahn-Hersteller Piko

Eine Fahne mit dem Piko-Logo hängt an einem Haus. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Eine Fahne mit dem Piko-Logo hängt an einem Haus. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Modelleisenbahnen hatten in der Corona-Krise als Hobby Konjunktur. Der Umsatz des ostdeutschen Traditionsunternehmens Piko GmbH stieg 2020 um 14,6 Prozent, sagte der geschäftsführende Gesellschafter René Wilfer am Dienstag am Firmensitz in Sonneberg. Ein deutlich höherer Absatz von Gleisen für die kleinen Bahnen, die ihren großen Vorbildern detailgetreu nachempfunden werden, deute auf viele Erweiterungsprojekte. Es habe aber auch Neueinsteiger in das Hobby mit Loks und Wagen en miniature gegeben.

Einen deutlichen Corona-Effekt beobachtete Wilfer in den USA mit einem überdurchschnittlichen Umsatzzuwachs von 41 Prozent vor allem mit Gartenbahnen. «Wir haben unter der Corona-Pandemie nicht gelitten.» Piko beschäftigt nach seinen Angabe derzeit etwa 620 Mitarbeiter, darunter 170 am Thüringer Firmensitz und 410 in China. Angesichts einer Vielzahl von Neuheiten rechnet der Firmenchef auch 2021 mit einem wirtschaftlich gutem Jahr für Piko - erneut ohne Kurzarbeit. «Wir sind gut ausgelastet.»

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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