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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Bestandsaufnahme: Kartierung der Brutvögel beginnt

Mit Rückkehr der Zugvögel aus ihren Winterquartieren hat in Sachsen eine Bestandsaufnahme begonnen. Wie das Umweltministerium am Sonntag mitteilte, ist die Kartierung der Brutvögel inzwischen angelaufen. Dabei wird landesweit erfasst, welche Vogelarten in welcher Anzahl im Freistaat brüten. Koordiniert wird die Aktion von der Sächsischen Vogelschutzwarte in Neschwitz.

«Nach knapp 20 Jahren gibt es wieder eine Bestandsaufnahme unserer Vogelwelt. Das ist wichtig, denn viele Vogelarten sind Indikatorarten», erklärte Umweltminister Wolfram Günther (Grüne). Ihre Vorkommen und Bestandsentwicklung gäben Auskunft zum Zustand der Natur. «Wir brauchen die Daten, um die biologische Vielfalt in unserer Kulturlandschaft gezielt zu erhalten», betonte der Minister.

Nach Angaben des Ministeriums hat etwa die Zahl der Mauersegler in den Städten abgenommen - möglicherweise als Folge des Klimawandels, da in den letzten Hitzesommern viele Brutplätze an Hausfassaden und unter den Dächern zu heiß wurden. Zudem seien viele Brutquartiere durch Sanierungsarbeiten an Häusern verloren gegangen. Aber auch unter den Vögeln der Agrarlandschaft wie der Feldlerche, dem Kiebitz oder dem Braunkehlchen habe es starke Verluste gegeben.

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