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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Start-up und Wirtschaftsstandort Sachsen

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Start-ups gewinnen an Wichtigkeit

Jungunternehmer und Gründer werden seit nunmehr einigen Jahren rund um den Globus stark gefördert. Start-ups sorgen für innovative Ideen und technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt, was sie zu einem wichtigen Element der nationalen Wirtschaft macht. Besonders gut zeigt sich das beispielsweise am Silicon Valley in Kalifornien, dass seit Jahren als Epizentrum für junge Unternehmen mit digitalem Fokus gilt. Die Unternehmen der San Francisco Bay Area haben unseren Alltag maßgeblich beeinflusst, was sich an der Liste der prominenten Namen der Konglomerate zeigt. Apple, Alphabet/Google und Meta – ehemals Facebook – sind nur einige der vielen Großkonzerne, die das gesellschaftliche Leben bestimmen.

Hierzulande gelten vor allen Dortmund, Berlin oder Hamburg als Hotspots für Start-ups, doch auch in Sachsen wächst der Fokus stetig. Viele Jungunternehmer schätzen die vergleichsweise geringen Standortkosten und auch das Land selbst trägt seinen Teil dazu bei, für Start-ups interessanter zu werden, indem entsprechende Förderungen und Zuschüsse geleistet werden. Was die meisten der jungen Firmen gemeinsam haben, ist der Fokus auf das Digitale. Unsere Gesellschaft zeigt, dass sich viele Aspekte des Lebens mittlerweile online bewegen. Was vor einigen Jahren noch eine klassisch analoge Angelegenheit war, verschiebt sich zusehends in Netz.

Das zeigt sich besonders gut an einigen Branchen, die diesen Trend früh erkannt haben und mittlerweile fast ausschließlich digital agieren. Eine solche Branche ist die iGaming-Industrie, die das Angebot stationärer Spielbanken zunehmend im digitalen Kontext offeriert. Neue Online Casinos sind auf allen Internet-Wegen vertreten und gehören zu den am schnellsten wachsenden Sektoren. Sowohl das eigene Repertoire als auch Aspekte wie Entwicklung oder auch Kundenservice sind inzwischen flexibel und unkompliziert online abrufbar – eine Entwicklung, welche die Kunden enorm schätzen.

Einen ganz ähnlichen Ansatz verfolgt seit einiger Zeit die Banking-Branche, deren Online-Dienstleistungen längst nicht mehr aus dem Alltag der meisten Menschen wegzudenken ist. Ob Überweisungen oder Kontoauszüge, jedes relevante Element kann inzwischen sicher und problemlos digital ausgeführt werden. Diese Entwicklung ist so fortgeschritten, dass einige Finanzinstitute, wie die N26 Bank, rein digital operieren und vollkommen auf Filialen verzichten.

Sachsen im Fokus

In Sachsen ist die Start-up-Szene am Aufblühen und vor allem Dresden und Leipzig gehören zu den beliebtesten Standorten. Auch die Unterstützung, die Jungunternehmer aus Sachsen beziehen können, ist bedeutend uns sorgt dafür, dass die Region auch weiterhin als Hotspot wächst und interessant bleibt. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es beispielsweise das Technologiegründerstipendium, welche die Gründung eines technologiebezogenen Start-ups unterstützt. Berechtigt für das Stipendium sind laut Angaben des Landes „Studierende, Hochschulabsolventen und Absolventen von Berufsakademien sowie praktizierendes oder ehemaliges wissenschaftliches Personal, die ein innovatives Unternehmen gründen wollen sowie Gründerteams unter bestimmten Bedingungen“.

Neben der finanziellen Förderung bietet Sachsen außerdem eine Beratung für entsprechend Unternehmen an. Diese soll dafür sorgen, dass Start-ups auch auf lange Sicht erfolgreich sind und nicht an ihrem Wachstum scheitern. Genaue Punkte, die dabei berücksichtigt werden, sind unter anderem Finanzierung, Marketingstrategien sowie die Entwicklung der Firmenkonzepts. Des Weiteren erhalten die Gründer Support bezüglich des passenden Standorts und des Personalkonzepts. Auch Darlehen bis zu 20.000 Euro werden von der Sächsischen Aufbaubank (SAB) mit niedrigen Zinsen an Start-ups vergeben.

Es zeigt sich also, dass der Fokus auch hier auf Technologie-orientierten Unternehmen liegt, die neben den genannten Unterstützungen auch Hilfe bei Kooperationen mit relevanten Partnern erhalten. Es ist wenig verwunderlich, dass Sachsen damit zu einem reizvollen Standort für Gründer wurde und auch weiterhin ist.

Jüngst in Batterieforschung investiert

Zuletzt in den Schlagzeilen war vor allem die Blackstone Technology GmbH, die sich die Erforschung innovativer Batterien auf die Fahne geschrieben hat und 2020 gegründet wurde. Muttergesellschaft Blackstone Resources wurde bereits 1995 in der Schweiz gegründet und beschäftigt sich ebenfalls mit Batterietechnologie. Vom Bund bekommt das Unternehmen in Sachsen nun eine Förderung von etwas über 24 Millionen Euro, welche die Forschung für nachhaltige Batterien begünstigen soll. Speziell geht es um Batterien, die mit Hilfe von 3D-Druckern gefertigt werden und auf Natrium basieren. Man möchte sich mit dem Projekt unabhängiger von Materialien aus dem Ausland machen und außerdem die Nachhaltigkeit der Branche fördern.

Schon jetzt sorgt Sachsen dafür, dass das Bundesland für Gründer und Start-ups äußerst attraktiv ist. Auch in Zukunft wird dieser sinnvolle Fokus nicht weniger werden und die ersten Früchte trägt das Land bereits jetzt, durch die verbesserte Wirtschaft.


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