Mit der Gründung eines Nebengewerbes wird aus einer guten Idee endlich Wirklichkeit – und das neben der regulären Berufstätigkeit oder sogar während der Erwerbslosigkeit. Dieser Schritt eröffnet die Möglichkeit, die eigene Leidenschaft zu verfolgen und den Grundstein für ein zukünftiges Vollzeitunternehmen zu legen. Um dieses Vorhaben zum Erfolg zu führen, ist allerdings eine klare Strategie erforderlich. Die folgenden fünf Tipps helfen bei der Umsetzung.
Was genau ist ein Nebengewerbe?
In einfachen Worten ausgedrückt handelt es sich bei einem Nebengewerbe um eine selbstständige Tätigkeit, die neben der eigentlichen Hauptbeschäftigung ausgeübt wird. In den meisten Fällen geht es um eine Tätigkeit neben einem Angestelltenverhältnis, doch auch Schüler oder Arbeitslose können beim Gewerbeamt ein Nebengewerbe anmelden.
Die genauen gesetzlichen Regelungen dazu finden sich in § 14 der Gewerbeordnung (GewO). Als Arbeitnehmer ist es wichtig, im Vorfeld im Arbeitsvertrag zu prüfen, ob es erlaubt ist, neben dem Haupterwerb einer Nebenbeschäftigung nachzugehen. Findet sich kein entsprechender Passus im Vertrag, hilft ein Gespräch mit dem Vorgesetzten oder dem Personalchef weiter.