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Deutsche Sieg-Hoffnung: Fakten zur Thüringen-Rundfahrt

Die Teilnehmerinnen der 28. Thüringen-Rundfahrt der Damen starten zur ersten Etappe vor dem Gothaer Rathaus. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Die Teilnehmerinnen der 28. Thüringen-Rundfahrt der Damen starten zur ersten Etappe vor dem Gothaer Rathaus. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Den Boom im Frauen-Radsport spürt auch die Thüringen-Rundfahrt. Am Dienstag startet das traditionsreiche Rennen in Schleiz.

Ein letztes Mal - auf dem Papier - zweitklassig: Mit der Thüringen-Rundfahrt beginnt am Dienstag das einzige deutsche Etappenrennen. Der Frauen-Radsport boomt wie nie zuvor und deshalb planen die Organisatoren des Rennens mit dem Aufstieg in die Premium-Kategorie World Tour im nächsten Jahr den großen Wurf. Mit bewährtem Konzept und neuen Favoritinnen geht es zuvor in Schleiz in die 35. Auflage.

Ohne Titelverteidigerin: Alexandra Manly hat die Rundfahrt im vergangenen Jahr dominiert. Die Australierin gewann vier der sechs Etappen und sicherte sich damit folglich den Gesamtsieg. In diesem Jahr ist die 27-Jährige nicht gemeldet, dafür sind in der Polin Marta Lach und der Niederländerin Femke Gerritse die von Manly auf die Plätze zwei und drei verwiesenen Fahrerinnen dabei. Aus deutscher Sicht schaut alles auf Ricarda Bauernfeind. Das Top-Talent war im Vorjahr bereits Fünfte, nun peilt sie das Podest an.

Mit Mannschaftszeitfahren: Zum Auftakt stehen die Teams im Fokus. Erstmals seit 2011 (damals ein Team-Prolog in Jena) beginnt die Thüringen-Rundfahrt wieder mit einem Mannschaftszeitfahren. Der 9,1 Kilometer lange Kurs führt teilweise über die Naturrennstrecke Schleizer Dreieck. Am höchsten Punkt wird eine Zwischenzeit genommen und das erste Bergtrikot vergeben.

Fünfmal erstklassig: Schon vor dem angepeilten Aufstieg in die World Tour sind die Top Teams in Thüringen vertreten. Fünf der 17 Mannschaften gehören zur Elite-Liga des Sports, namentlich SD Worx, Jayco Alula, UAE, Canyon Sram und Fenix-Deceuninck.

Mehr Preisgeld, mehr TV-Präsenz: Um fast ein Viertel sind die Prämien erhöht worden, die nun bei etwa 42.500 Euro liegen. Ein Etappensieg wird mit 735 Euro belohnt. Die Rundfahrt wird sowohl im Stream auf sportschau.de als auch linear im TV auf dem MDR übertragen, wo Hanka Kupfernagel als Expertin am Mikrofon sitzt. Zudem wird die Rundfahrt weltweit über die Radsport-Plattform GCN ausgestrahlt.

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