„What would Anders Eggert do?“ – HC siegt in Münden
Endlich! Die Dresdner haben mit einer starken Schlussphase die Negativserie von fünf Niederlagen in Serie gestoppt. Der entscheidende Torschütze dachte sich bei seinem Wurf 3 Sekunden vor Schluss (natürlich mit einem Augenzwinkern): „What would Anders Eggert do?“ Was dabei raus kam war ein Geniestreich, welcher dem HC endlich wieder 2 Punkte brachte. Später dazu mehr.
Relativ verschnupft gingen die Dresdner in das Spiel gegen die TG Münden. Auf Grund von Krankheit musste Trainer Peter Pysall z. B. kurzfristig auf Sebastian Geyer verzichten. Die Halle in Münden war sehr gut gefüllt und auch die kleine Dresdner Fanschar trug wie immer zur guten Atmosphäre bei. Den ersten Treffer der Partie setzte die TG in Person von Bjarni Thordarsson. Beim besten Mündener an diesem Tag standen am Ende 8 Tore zu Buche. Die Dresdner blieben die Antwort nicht schuldig und glichen postwendend durch Vladan Kovanovic zum 1:1 aus. In der 3. Minute konnte der HC erstmals durch den Ex-Mündner Dennis Kundsen mit 1:2 in Führung gehen. Der in der Winterpause aus Münden nach Dresden gewechselte Rechtshänder bot an alter Wirkungsstätte mit 4 Toren eine gut Leistung. Die 1. HZ war eine sehr enge Angelegenheit, denn keine Mannschaft konnte sich mehr als zwei Tore absetzen. Die Dresdner verpassten es leider gleich zweimal mit drei Toren in Führung zu gehen. Vor allem den TG Halblinken Bjarni Thordarsson bekamen die Dresdner in der 1. HZ nicht in den Griff. Bei den Elbflorenzern war es vor allem Linksaußen Vladan Kovanovic und Dennis Kundsen auf Halbrechts die Akzente setzten. In den letzten 10 Minuten bekamen die Dresdnern im Angriff zunehmend Probleme. 14 Sekunden vor Schluss konnte bspw. Phillip Grießbach zum 13:13 Halbzeitstand treffen, nachdem die Dresdner sich fast über 90 Sekunden im Angriff gequält hatten und nur mit viel Glück in Ballbesitz geblieben waren. Die TG konnte aus den verbleibenden ca. 10 Sekunden vor dem Pausenpfiff nichts mehr machen und so ging es mit 13:13 zum Pausentee. Beide Teams agierten also nahezu auf Augenhöhe, wenn jemand leichte Vorteile hatte, dann eher die Männer von Trainer Peter Pysall.