Schwache Angriffsleistung bringt Derbyniederlage
Zunächst geht der Dank an die zahlreichen Dresdner Fans, die eine unglaubliche Stimmung verbreitet haben. Die vielleicht 4fache Überzahl der Heimfans war teilweise nicht in dieser akustischen Überzahl wahrzunehmen. Super! Die Mannschaft hätte sich für diese tolle Unterstützung gerne mit 2 Punkten bedankt. Jedoch ohne wenn und aber, die Niederlage für den HC Elbflorenz im Derby gegen Pirna geht so in Ordnung. Daran ändern auch die Ausfälle von Mathias Rudow, Philipp Grießbach und Jan Resimius nichts. Der Rahmen für das Spiel war mit einer pickepackevollen Halle auf dem Sonnenstein wirklich hervorragend und die Pirnaer sollten an diesem Tag mit dem Gratwohl-Faktor das am Ende entscheidende Plus auf ihrer Seite haben.
Den ersten Treffer im Spiel setzte Lok Linksaußen Dusan Milicevic. Der erste Dresdner Angriff brachte nichts ein und die Hausherren verwandelten in ihrem zweiten Angriff den ersten ihrer insgesamt sieben Siebenmeter. Die Dresdner ihrerseits erzielten ihr erstes Tor durch Alexander Matschos und legen einen Angriff später das 2:2 durch Jörg Reimann nach. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen ohne wirklich eine Klassepartie zu sein. In der 22. Minute stand es 9:9 und es war ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften leisten sich allerdings immer wieder Fehler und hatten Probleme ihr Angriffsspiel zu entwickeln. Während die Dresdner aber, was das Angriffsspiel angeht in der ganzen Partie keine positive Entwicklung durchmachten, hatten die Hausherren aus Pirna in den letzten acht Minuten der 1. HZ ihre beste Phase im Spiel. Im Rückblick eine der entscheidenden Phasen, auch wenn der HC in der 2. HZ noch einmal aufkam. Die Pirnaer legten zwischen der 22. und 29. Minute einen 5:0-Lauf hin und führten knapp eine Minute vor der Halbzeitpause 14:9. Die Dresdner leisteten sich in dieser Zeit zu viele leichte Fehler. Des Weiteren scheiterte sie auch immer wieder am sehr gut aufgelegten Sven Grathwohl im Tor des ESV. Er machte an diesem Tag einfach den Unterschied. Bis zur Halbzeitpause blieb der Vorsprung bestehen und die Dresdner gingen mit 5 Toren Rückstand in die Pause (15:10).