- Nach der Expansion in Arizona und Japan will TSMC nun auch von der Nachfrage der europäischen Automobilindustrie profitieren.
- Der weltgrößte Chiphersteller soll sich außerdem in fortgeschrittenen Gesprächen mit wichtigen Zulieferern über die Errichtung seines ersten potenziellen europäischen Werks in der Dresden befinden.
- Das Werk in Dresden würde sich auf 22-Nanometer- und 28-Nanometer-Chiptechnologien konzentrieren.
Der weltgrößte Chiphersteller, Taiwan Semiconductor Manufacturing Co (TSMC), erklärte, dass er 2021 Deutschland als Standort für sein erstes Werk in Europa ins Auge gefasst hat. Die Gespräche mit mehreren lokalen Kunden über die Machbarkeit eines solchen Projekts kamen nach dem Einmarsch in der Ukraine zum Stillstand. Seitdem ist die Nachfrage der europäischen Automobilhersteller nach lokal gefertigten Fahrzeugen gestiegen, was TSMC dazu veranlasst zu haben scheint, die Idee wieder aufzugreifen.
In einem Bericht von Nikkei Asia aus dem vergangenen Jahr wurde der TSMC-Vorsitzende Mark Liu mit den Worten zitiert, dass sich die Gespräche zu diesem Zeitpunkt noch im Anfangsstadium befänden, so dass das Unternehmen noch entscheiden müsse, ob dies der ideale Ort für eine Niederlassung sei. Letztendlich würde es von der lokalen Lieferkette, den Bedürfnissen der TSMC-Kunden und den Gesamtkosten für Bau und Betrieb der Fabriken abhängen.