Die Sportminister stellen sich hinter eine deutsche Olympia-Bewerbung, fordern aber auch mehr Investitionen in den Breitensport. Um Menschen für Sport und Bewegung zu gewinnen, brauche es Sportstätten in einem guten Zustand, sagte die Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Theresa Schopper (Bündnis 90/Grüne), nach einem Treffen in Chemnitz. Da gebe es jedoch viel Nachholbedarf. Die vom Bund in Aussicht gestellte Summe von einer Milliarde Euro für die Modernisierung und Sanierung von Sportstätten sei ein wichtiges Signal.
Mehr Investitionen würden sowohl in die Infrastruktur für den Breitensport als auch für den Spitzensport gebraucht, betonte Hamburgs Sportsenator Andy Grote (SPD). Dazu müsse der Sport auch vom neuen Sondervermögen für Infrastruktur profitieren. Es gehe darum, dass jeder, der Sport treiben wolle, eine moderne, attraktive, möglichst wohnortnahe und preisgünstige Sportstätte finde. An vielen Stellen gebe es da einen Sanierungs- und Modernisierungsstau. «Jeder Euro, jeder Cent, den wir in den Sport investieren, investieren wir in die politische Stabilität und den Zusammenhalt unseres Landes», sagte Grote.