Sachsen will die Integration von Schülerinnen und Schülern mit ausländischen Wurzeln straffen. Sie sollen schneller von der sogenannten Vorbereitungsklasse in eine Regelklasse wechseln. «Je jünger die Kinder sind, desto einfacher geht das», sagte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) im Landtag. Damit werde man den bestehenden Integrationsstau in den Vorbereitungsklassen abbauen.
Fast 2.000 Kinder aus Migrantenfamilien warten auf Schulplatz
«Wir werden zweitens für eine größere Planbarkeit bei der Schulplatz-Bereitstellung in den Regelklassen sorgen», sagte Clemens. Es gebe fast 2.000 schulpflichtige Kinder, die auf einen Schulplatz in Sachsen warten, manche auch deutlich länger als die sechs Monate. Drittens wolle Sachsen die Integrationsaufgabe auf breitere Schultern stellen. Man sei gut aufgestellt, auch wenn überall auch immer Verbesserungen und Anpassungen möglich sind.