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Tschechische Munitionshersteller plant Börsengang

CSG stellt auch kleinkalibrige Munition her. Foto: CSG
CSG stellt auch kleinkalibrige Munition her. Foto: CSG

Das tschechische Rüstungsunternehmen CSG plant einen Börsengang in Amsterdam, um 750 Millionen Euro durch neue Aktien zu generieren.

Das tschechische Rüstungsunternehmen Czechoslovak Group (CSG) hat Pläne für einen Börsengang an der Euronext Amsterdam in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Ziel ist es, durch die Ausgabe neuer Aktien 750 Millionen Euro (873,3 Millionen US-Dollar) einzunehmen. Das teilte die Plattform investing.com mit. 

Der in Prag ansässige Munitionshersteller wird im Rahmen seines Börsengangs auch bestehende Aktien anbieten, deren Umfang jedoch noch nicht feststeht. CSG hat sich bereits Investitionszusagen in Höhe von insgesamt 900 Millionen Euro von Artisan Partners, Fonds von BlackRock und der Al-Rayyan Holding, einer Tochtergesellschaft der Qatar Investment Authority, gesichert.

Das Unternehmen schließt sich damit anderen europäischen Rüstungsherstellern an, die von den gestiegenen Verteidigungsausgaben auf dem Kontinent profitieren. So gliederte der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp im Oktober seine Marinesparte TKMS aus, während der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS im Dezember Pläne für eine Börsennotierung in Paris und Frankfurt für das Jahr 2026 ankündigte.

"Wir sind davon überzeugt, dass ein Börsengang von CSG das Profil der Gruppe in der internationalen Investment-Community schärfen und zusätzliche finanzielle Flexibilität sowie eine Diversifizierung der Finanzierungsquellen schaffen würde, um weiteres Wachstum zu unterstützen", so Michal Strnad, Vorstandsvorsitzender von CSG. Der genaue Zeitpunkt des Börsengangs hängt nach Angaben des Unternehmens von den jeweiligen Marktbedingungen ab.