Im Streit um die Personalie Filip Turek ist eine Entscheidung gefallen: Der Motoristen-Politiker bekommt keinen Ministerposten. Stattdessen wird er nun Regierungsbeauftragter für Klimapolitik und den Green Deal. Das teilte landesecho.cz mit.
Filip Tureks (Motoristen) umstrittene Äußerungen auf Social Media kosteten ihn den Ministerposten: Der Politiker, welcher erst für das Amt des Außenministers, später für das Amt des Umweltministers, in der neu gewählten Babiš-Regierung gehandelt wurde, wird im Kabinett Babiš II keinen Ministerposten erhalten. Wie Premierminister Andrej Babiš (ANO) am Montag nach der Kabinettssitzung gegenüber tschechischen Medien bekannt gab, wird Filip Turek stattdessen das neu geschaffene Amt des Regierungsbeauftragten für Klimapolitik und den Green Deal übernehmen.
Turek gilt als erklärter Gegner der aktuellen europäischen Klimapolitik und hatte sich in der Vergangenheit wiederholt ablehnend gegenüber dem Green Deal und einem Verbrenner-Verbot geäußert. Vor seiner Wahl ins tschechische Abgeordnetenhaus war Turek Abgeordneter für die Motoristen im Europäischen Parlament.