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Wohnhausbrand in Rochlitz: Leichnam geborgen und Verletzter in Klinik

Wohnhaus in Rochlitz in Flammen. Foto: Feuerwehr Zettlitz
Wohnhaus in Rochlitz in Flammen. Foto: Feuerwehr Zettlitz

Ein Wohnhausbrand in Rochlitz führte zur Bergung eines Leichnams. Ein schwerverletzter Bewohner wurde ins Krankenhaus gebracht. Brandursachenermittler sind im Einsatz.

Großalarm für acht Feuerwehren, das THW und eine Drohne. Am Mittwochabend gegen 23:30 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle ein Brand in einem Reihenhaus in der Fischergasse in Rochlitz gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache brach im Inneren des Gebäudes ein Feuer aus, das schnell um sich griff. Das teilte die Polizei mit.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Feuerwehrkameraden bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Situation war dramatisch, da ein 63-jähriger Bewohner des Hauses schwerste Verletzungen erlitt. Er wurde umgehend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiter behandelt wird.

Während der Bemühungen, das Feuer einzudämmen, erhielten die Einsatzkräfte Hinweise, dass sich möglicherweise eine weitere Person im Gebäude aufgehalten haben könnte. In der Folge wurde die Gebäudestatik von einem externen Gutachter überprüft, um das Risiko für die Einsatzkräfte zu minimieren.

Schließlich konnten die Feuerwehrleute in den Trümmern einen Leichnam bergen.  Die Identität der verunglückten Person konnte noch nicht bestätigt werden, und die Ermittlungen zur zweifelsfreien Klärung der Identität dauern an. Die zuständige Kriminalpolizei aus Chemnitz wird zur weiteren Untersuchung der Brandursache im Lauf der nächsten Stunden am Brandort eingesetzt. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt und wird in den kommenden Tagen ermittelt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Zettlitz, Rochlitz, Noßwitz, Wechselburg, Geithain, Geringswalde, Seelitz und Crossen sowie das THW Döbeln.

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