Morgens um 10 Uhr in Meißen. 70 Unternehmer und Entscheider aus ganz Sachsen kommen zusammen, um sich über das auszutauschen, was den Mittelstand Sachsens bewegt. Das teilte die Riesaer Firma ESAM Energieservice mit.
Möglich wurde das dieser Tage beim 1. Unternehmerfrühstück der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Meißen. Dort hatten die Gäste - darunter die OBs von Riesa und Meißen Marco Müller und Markus Renner - die einmalige Möglichkeit, interessanten Vorträgen zu hochaktuellen Themenschwerpunkten zu lauschen. Es ging um einen Ausblick aufs Jahr, aktuelle Entwicklungen aus Bundes- und Landespolitik, Recht und Steuern mit wichtigen Änderungen im Arbeits- und Steuerrecht für kleinere und mittlere Unternehmen für 2026. Zudem gab es Tipps zum Thema Forschungszulage. Vor allem ging es um praktische Hinweise zur Abrechnung und Vorstellung eines erfolgreich abgeschlossenen Projekts.
ESAM-Geschäftsführer Sven Wilhelm war als ehrenamtlicher Kreisvorsitzender der MIT Meißen vor Ort und hat die wichtigsten Erkenntnisse mitgenommen, die er in seiner Firma umsetzen möchte. Ganz oben steht das Miteinander sprechen. Es hilft dabei, Vorurteile abzubauen. Politische Prozesse sind oftmals komplizierter als unternehmerische Entscheidungen. ESAM sieht sich als Übersetzer, macht aus komplizierten Richtlinien realistische Energielösungen.
Man muss immer das große Ganze betrachten. Ob Energieversorgung oder Sachsens Wirtschaft – beides ist ein Gesamtsystem, das nur funktioniert, wenn alle Einzelteile ineinander greifen. Und schließlich: Netzwerken hilft, Probleme zu lösen. Die größte Erkenntnis ist daher simpel wie essentiell: Gemeinsam ist man stärker und kann so auch komplexe Probleme einfacher lösen. Landtagsabgeordnete Daniela Kuge aus Meißen: "Das war wirklich eine sehr hochwertige Veranstaltung."
Sie freut sich auf die nächste am 1. April. Das geht es um „Moderne Verwaltung und Wirtschaft“.