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Warnstreik bei der Sternquell Brauerei in Plauen

Symbolbild Brauerei / pixabay Hans
Symbolbild Brauerei / pixabay Hans

Die Gewerkschaft NGG ruft am Mittwoch zu einem Warnstreik in der Sternquell Brauerei auf, um für höhere Löhne zu kämpfen.

Es geht ums Geld. Für 21. Januar ruft die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Beschäftigten der Sternquell Brauerei GmbH in Plauen zu einem dreistündigen Warnstreik auf. Diese Maßnahme folgt auf eine erste Entgelttarifverhandlung im November, die ohne Ergebnis zu Ende gegangen ist. An dem Tag vor der zweiten Verhandlung wollen die Mitglieder der NGG ein deutliches Zeichen setzen, teilte die Gewerkschaft mit.

Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 6,6 Prozent, mindestens jedoch 280 Euro für alle Lohngruppen. Zudem sollen Auszubildende 100 Euro mehr erhalten. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll auf 12 Monate festgelegt werden. Im Gegensatz dazu hat die Arbeitgeberseite ein deutlich niedrigeres Angebot vorgelegt: 100 Euro mehr für alle Lohngruppen, lediglich 35 Euro mehr für Auszubildende sowie eine Einmalzahlung von 150 Euro, die bei Auszubildenden nur 52,50 Euro beträgt. Diese Einmalzahlung ist allerdings nur für eine Laufzeit von 13 Monaten vorgesehen.

Thomas Lißner, der Verhandlungsführer der NGG, äußerte sich kritisch zu dem Arbeitgeberangebot: „Mit diesem Angebot würden die Beschäftigten den Anschluss an das Tarifgebiet Brau Sachsen/Thüringen vollends verlieren. Ihre Kolleginnen und Kollegen bei der Radeberger Brauerei verdienen schon jetzt 400 Euro mehr im Monat. Das Angebot ist deshalb untragbar.“ Besonders auffällig sei der Lohnabstand zu dem Mutterunternehmen, der Kulmbacher Brauerei in Bayern. Nur 100 Kilometer entfernt erhalten Facharbeiter dort knapp 600 Euro mehr im Monat für die gleiche Arbeit.


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