Das ist bitter. Der Landkreis Meißen musste am Mittwoch eine neue Allgemeinverfügung erlassen, um den Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (Subtyp H5N1) bei der Hühnerfarm Waldrose GmbH in Radeburg zu bekämpfen. Der betroffene Geflügelbestand umfasst etwa 80.000 Legehennen, die sich in der Gemeinde Ebersbach befinden. Sie müssen, wenn sie infiziert sind, getötet werden. Bereits im November hatte es ebenfalls in Ebersbach einen ersten Vogelgrippe-Fall bei Puten gegeben. Damals wurden 8.000 Tiere vorsorglich getötet.
Tupferproben sowie Tierkörper wurden zur Untersuchung in die Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA) geschickt. Am 9. Dezember wurde der Verdachtsfall ausgerufen und das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigte am selben Abend den Ausbruch der Krankheit.
Mit der neuen Allgemeinverfügung Nr. 3/2025 wurden eine Schutz- und eine Überwachungszone festgelegt. Die Schutzzone hat einen Radius von drei Kilometern, während die Überwachungszone einen Umfang von zehn Kilometern rund um den Ausbruchsbetrieb umfasst. In diesen Zonen gelten strenge Seuchenbekämpfungsmaßnahmen, darunter Anzeigepflicht für tierhaltende Betriebe und ein Verbringungsverbot.