Riesa hatte es als erster gemeldet. Jetzt auch Großenhain. Die anhaltende winterliche Witterung mit wiederholtem Schneefall, Frost und Blitzeis hat in diesem Winter zu einem deutlich höheren Streusalzverbrauch geführt. Trotz frühzeitiger und planmäßiger Bevorratung sind die Streusalzvorräte des Stadtbauhofes Großenhain inzwischen nahezu erschöpft. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.
Im langjährigen Durchschnitt lag der Streusalzverbrauch des Bauhofes in den letzten 18 Wintern bei rund 135 Tonnen, in den vergangenen acht Jahren sogar eher zwischen 100 und 125 Tonnen pro Saison. Entsprechend dieser Erfahrungswerte wurde der Winterdienst 2025/2026 vorbereitet: Zum Herbstbeginn 2025 standen rund 100 Tonnen Streusalz zur Verfügung, verteilt auf das Silo mit einer Kapazität von 50 Tonnen sowie zusätzliche Lagerflächen in der Halle für 75 Tonnen. Darüber hinaus besteht jährlich für den Zeitraum November bis März eine gesicherte Vertragsbindung von weiteren 100 Tonnen Streusalz zur Nachfüllung des Silos. In den Vorjahren wurde dieses Kontingent in der Regel nicht vollständig benötigt. In diesem Winter jedoch ist das durchschnittliche Winterkontingent bereits Ende Januar nahezu vollständig aufgebracht worden.