Keine Handwerker zu finden? Vielleicht wird es ja bald besser. Der Ausbildungsmarkt in Ostsachsen trotzt der aktuellen konjunkturellen Flaute. In den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk Dresden haben bis Ende Oktober 500 Frauen und 1.782 Männer eine Ausbildung begonnen. Diese 2.282 neuen Lehrverträge bedeuten eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent (Stand 29. Oktober). Zum Vergleich: Im Oktober 2024 hatten insgesamt 2.162 Frauen und Männer eine Lehre im ostsächsischen Handwerk angefangen, im Jahr 2023 waren es 2.081. Das teilte die Handwerkskammer mit.
„Mit 2.282 neuen Ausbildungsverträgen erreichen wir den stärksten Oktoberstand der vergangenen zehn Jahre“, sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. „Das zeigt: Unsere Betriebe investieren trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten konsequent in ihren Nachwuchs und bleiben damit ein verlässlicher Türöffner ins Berufsleben." Damit dieser Trend anhält, bräuchten die Unternehmen planbare Rahmenbedingungen – weniger Bürokratie, starke Berufsorientierung an Schulen sowie moderne, praxistaugliche Ausbildungsordnungen und passende Unterstützungsangebote von Mobilität bis Wohnen.