Präzision ist alles beim Operieren. Das Elblandklinikum Meißen bekam dieser Tage offiziell einen O-Arm, ein hochmodernes bildgebendes Navigationssystem, übergeben. Ein gesetzt wird die neue Technik imTeam des Elblandzentrums für Rückenschmerz und Wirbelsäulendiagnostik. Diese innovative Technologie revolutioniert den Umgang mit Wirbelsäulenoperationen und setzt neue Maßstäbe in der medizinischen Bildgebung, teilten die Elblandkliniken mit.
Der O-Arm ermöglicht es am Operateur, ein dreidimensionales Bild der operierten Körperpartie zu erstellen. Dies verbessert nicht nur die Visualisierung der anatomischen Strukturen, sondern steigert auch die Präzision des Eingriffs erheblich. Diese Verbesserung hat nachhaltige Auswirkungen auf die Patientensicherheit und reduziert die Strahlenbelastung im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Chefarzt Dr. med. Mark Schnöring; „Das ermöglicht uns noch mehr Sicherheit im OP-Saal. Mit der dreidimensionalen Darstellung sehen wir einfach mehr. So lässt sich z.B. die Platzierung von Schrauben in die Wirbelkörper sehr exakt kontrollieren. Eine solche Qualitätskontrolle bedeutet für unsere Patienten eine bestmögliche Behandlung.“ Gleichzeitig fällt weniger Strahlenbelastung für den Patienten an: Das neue Gerät kann im „Low-Dose-Modus“, verglichen mit der Standardeinstellung, die Strahlendosis bei einem 3D-Scan um die Hälfte reduzieren.
„Wir sind äußerst stolz, unseren Patienten als erst zweite Einrichtung in ganz Sachsen diese Technik zur Verfügung stellen zu können“, sagte Rainer Zugehör, Vorstand der Elblandkliniken. Die feierliche Übergabe wurde von weiteren Vertretern der Klinik begleitet, darunter Claudia Hochmuth, kommissarische Verwaltungsdirektorin, Dr. med. Holger Sebastian, ärztlicher Direktor des Standortes Meißen, sowie das Team rund um die beiden Chefärzte Dr. med. Mark Schnöring und Dr. med. Mario Leimert.
Die Einführung des O-Arms ist nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Entscheidung, die den Patienten direkt zugutekommt. Dank dieser Technologie können Eingriffe schneller und präziser durchgeführt werden, was dem Heilungsprozess zugutekommt und die klinischen Ergebnisse verbessert. Die Kosten der neuen Technik betragen etwa eine Million Euro.
Im Rahmen der Übergabe wurde auch eine leckere Torte angeschnitten, ein kleiner Dank für die großartige Leistung des Teams und eine symbolische Feier für diesen technologischen Fortschritt.