Der Weinbauverband Sachsen legt den Rückwärtsgang ein und klärt die Differenzen mit der ehemaligen Weinprinzessin Janine Merkel. In einem aktuellen Schreiben an alle Mitglieder und Förderer, das Meißen News vorliegt, erläutert Geschäftsführer Felix Hößelbarth, dass man in intensiven Gesprächen Missverständnisse ausräumen konnte. Ein versäumter Gesprächstermin führte zu Spannungen. Wörtlich heißt es: "Es war keinesfalls Absicht, das hohe Engagement von Frau Merkel für den sächsischen Wein in ihrem Amtsjahr oder sie persönlich in Misskredit zu bringen oder zu beschädigen." Sollte der Eindruck entstanden sein, so entschuldigt sich der Verband.
Jetzt wurde ein Weg für die gemeinsame Zusammenarbeit gefunden. Offenbar sollen die ehemaligen Weinhoheiten den Verband als Weinbotschafter weiter unterstützen. Ihre Amtszeit ist jetzt ausgelaufen und eine Neuwahl fand in diesem Jahr nicht statt. Zudem steht eine generelle Modernisierung des Amtes der Weinhoheiten bevor. Es wird nach neuen, zeitgemäßen Formaten gesucht, um das Weinland Sachsen noch besser zu präsentieren und das Marketing für den Wein sowie den Tourismus in der Region zu optimieren.
Text: Ulf Mallek