Auf einem Berg hoch über dem Elbtal ließ König Heinrich I. vor fast 1.100 Jahren ein hölzernes Fort errichten und legte so den Grundstein für die Mark Meißen. Auch in den nächsten Jahrhunderten strebte man in Meißen stets „hoch hinaus“. Es wurde das erste Schloss Deutschlands gebaut und Europas erste Porzellan-Manufaktur nahm ihre Arbeit auf. Der Sage nach brachte Bischof Benno den Weinbau an die steilen Hänge im sonnenverwöhnten Elbtal und die Meißner Schwestern Margarete und Elsbeth Große waren die ersten Alpinistinnen und Ballonfahrerinnen ihrer Zeit.
„All das hat uns als Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur veranlasst, ´hoch hinaus´ zum Jahresthema 2026 zu machen und potentiellen Gästen aber auch Meißnerinnen und Meißnern diese sowie viele weitere Geschichten darüber zu erzählen“, so Amtsleiter Christian Friedel. So laden dieses Jahr Wanderungen in luftige Höhen durch das Spaargebirge, nach Proschwitz oder auf den Götterfelsen und sogar bis zum Meißener-Haus in den bayerischen Alpen ein. Neugierige können zusammen die 193 Stufen zur Spitze der Frauenkirche erklimmen, wie es einst der Türmer tat. Außerdem gilt es zu entdecken, wie hoch Orgelpfeifen aus „Weißem Gold“ sein können und an welchen zukunftsweisenden Ideen aus Porzellan und Keramik auch heute noch in Meißen gearbeitet wird.