Die Fregatte Sachsen ist am Dienstag in See gestochen. Unter dem Kommando von Fregattenkapitän Wolfgang Eckmüller verlässt sie ihren Heimathafen in Wilhelmshaven. Für die kommenden Monate wird die Fregatte Sachsen Teil des Ständigen NATO-Einsatzverbandes, der Standing NATO Maritime Group 1, teilte die Bundeswehr mit. Am Pier des Marinestützpunktes verabschiedeten Familien, Freunde und Kameraden die Besatzung.
„Der Kernauftrag der Sachsen wird die Kontrolle und der Schutz strategischer Seewege sowie der Schutz kritischer Infrastruktur im Nordatlantik, in der Nordsee und in der Ostsee sein“, erklärte Fregattenkapitän Eckmüller im Vorfeld der Abfahrt. Neben der Stammbesatzung sind ebenfalls Soldaten aus dem Marinefliegergeschwader 5 aus Nordholz mit an Bord. Insgesamt sollen 250 Soldaten an Bord sein. Der Marineverband "Standing Nato Maritime Group 1" besteht nach Angaben der Bundeswehr in der Regel aus mehreren Zerstörern und Fregatten sowie einem Versorgungsschiff von Flotten nahezu aller Mitgliedstaaten der Nato.
Das spezielle Radar der Fregatte Sachsen ermöglicht es, den Luftraum über der gesamten Nordsee zu überwachen und mehr als 1.000 Ziele gleichzeitig zu erfassen. Diese technologische Fähigkeit stellt sicher, dass die „Sachsen“ während ihres Einsatzes optimal vorbereitet ist, um etwaigen Bedrohungen entgegenzuwirken. Die Fregatten der sogenannten Sachsen-Klasse sind speziell für den Geleitschutz und die Seeraumkontrolle konzipiert. Außerdem haben diese Fregatten Flugabwehrraketen an Bord.
Die "Sachsen" löst ihr Schwesternschiff, die Fregatte Hamburg, ab und wird Mitte Juli in ihrem Heimathafen zurückerwartet.