Die Deutsche Marine hat das größte Flugkörperschießen seit drei Jahrzehnten durchgeführt. Das Maritime Firing Exercise 2025 (MFE) fand vor der Küste Norwegens im Nordmeer statt, und es wurde geführt vom Kapitän zur See Florian Feld vom Flaggschiff Fregatte „Sachsen“ aus. Das teilte die Bundeswehr Sachsen mit.
Ziel der Übung war es, die komplexen Waffensysteme und Verfahrensabläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Trotz anspruchsvoller Wetter- und Seebedingungen 300 Kilometer nördlich des Polarkreises verliefen alle Übungen reibungslos. Kapitän zur See Feld zum Abschluss der Übung: „Wir blicken auf zwei äußerst intensive Übungswochen im Seegebiet vor Andøya zurück. Dabei konnten in sehr realistischen Einsatzszenarien hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Die teilnehmenden Einheiten haben ihre Einsatzfähigkeit bei zum Teil herausfordernden äußeren Bedingungen erfolgreich nachgewiesen. Den Besatzungen gebührt dafür ein Bravo Zulu und meine Anerkennung.“ Bravo Zulu bedeutet „well done“, also „gut gemacht“. Ursprünglich war es ein militärisches Flaggen- und später Funksignal der Marine, später fand das Bravo Zulu seinen Weg in die Umgangssprache vieler Marinesoldaten.