In das neue Jahr 2026 ist die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ mit einer eindrucksvollen statischen Waffen- und Fähigkeitsschau gestartet. Auf dem Gelände in Frankenberg/Sa. präsentierten die Soldatinnen und Soldaten eine Vielzahl von modernen Waffensystemen, darunter die Panzerhaubitze 2000, den Schützenpanzer Marder, den Schützenpanzer Puma sowie den Kampfpanzer Leopard und das Bergefahrzeug Bison. Diese Exemplare stehen repräsentativ für die schlagkräftige Ausstattung der Brigade. Das teilte die Bundeswehr mit.

Kampfpanzer Leopard der Panzergrenadierbrigade 37 der 10. Division im Einsatz. Foto: Bundeswehr
Die verschiedenen Waffensysteme und Fähigkeiten werden zu einem schlagkräftigen Gesamtsystem vereint. Jedes dieser Systeme bringe spezifische Stärken und Funktionen mit, die im Einsatz ineinandergreifen. Der Kampfpanzer Leopard sorgt durch seine Feuerkraft für die Durchschlagskraft, während der Schützenpanzer Puma die Mobilität der Infanterie gewährleistet. Die Panzerhaubitze 2000 liefert präzise Feuerunterstützung aus der Distanz.
Bei der Weiterbildung, die im Rahmen der Waffen- und Fähigkeitsschau stattfand, standen die Fragen nach der Zusammenarbeit der einzelnen Systeme sowie die Rolle jeder Fähigkeit im Gesamtverbund im Vordergrund. Angehörige und Gäste der Brigade konnten lernen, wie wichtig das im Einsatz ist und wie jede Einheit zur Mission beiträgt.
Seit Januar 2025 ist die Panzergrenadierbrigade 37 als Multinational Brigade Lithuania erneut für einen NATO-Einsatz vorgesehen. Diese wiederholte Einbindung in internationale Missionen zeigt die hohe Verfügbarkeit und Professionalität der Truppe. Derzeit gehören rund 6.200 Soldatinnen und Soldaten in acht Standorten zur Brigade.