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Eine Insider berichtet in Meißen über die Tagesschau

Alexander Teske las am Samstag in Meißen. Foto: BSW
Alexander Teske las am Samstag in Meißen. Foto: BSW

Zu einer spannenden Lesung von Alexander Teske über die Tagesschau hat der BSW nach Meißen eingeladen.

Auf die Frage in die Runde, wer denn eigentlich im Publikum noch die Tagesschau schaue, meldeten sich nur wenige. Dieser Schnappschuss am Samstagabend in Meißen ist aber nicht repräsentativ. Die Einschaltquote der 20-Uhr-Tagesschau liegt bei rund 40 Prozent. Zehn Millionen Menschen schauen sich die Nachrichtensendung an. Um so wichtiger ist es, dass dort korrekt und ausgewogen gearbeitet wird. Zu diesem Thema lud der BSW Meißen den Tagesschau-Kritiker und Autor Alexander Teske ein. Der gebürtige Leipziger, der jetzt in Hamburg lebt, hat dort sechs Jahre als Planer gearbeitet und darüber ein Buch geschrieben.

Wie arbeitet eigentlich die Tagesschau, nach wie vor die wichtigste Nachrichtenmarke des Landes? Diese Fragen beantwortete der Journalist und Autor Alexander Teske während der gut besuchten Lesung in Meißen. Die Veranstaltung gewährte Einblicke in die redaktionellen Abläufe der Tagesschau, so der BSW. Teske diskutierte Themen wie Meinungsvielfalt und Transparenz im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk. Teske kritisiert vor allem die Zusammensetzung der Redaktion, zu abgehoben und politisch zu einseitig. 

Besonders im Fokus stand die Frage, wie man Redakteur bei der Tagesschau wird und welche Kriterien für die inhaltliche Gestaltung der Nachrichten entscheidend sind. Die Zuhörer erhielten nicht nur spannende Informationen, sondern auch die Gelegenheit, in eine intensive Diskussion einzutauchen.

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Privatbrauerei Schwerter Meißen GmbH