Sichere Häfen. Die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO) zieht trotz der angespannten Wirtschaftslage in Deutschland und Europa eine positive Bilanz für das Jahr 2025. In den sächsischen Häfen Dresden, Riesa und Torgau konnte der Güterumschlag um 4,27 Prozent gesteigert werden. Die Umschlagmengen der in diesen Häfen ansässigen Unternehmen blieben stabil und lagen auf dem Niveau des Vorjahres, was die Resilienz der Hafenwirtschaft unter Beweis stellt. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
In den tschechischen Häfen Decin und Lovosice dagegen kam es zu einem Rückgang des Umschlags um etwa 9 %. Dieser Rückgang ist auf mehrere längerfristige Gleissperrungen an der deutsch-tschechischen Grenze sowie die bis August andauernden Arbeiten zur Beräumung der eingestürzten Carolabrücke zurückzuführen. Insgesamt konnten im SBO-Hafenverbund 2,53 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen werden.
Ein Lichtblick ist der Schienengüterverkehr des Hafenverbundes, der seinen positiven Trend fortsetzte. Der Eisenbahngüterumschlag stieg um 1,85 % auf 1,23 Millionen Tonnen und übertraf damit das bereits hohe Vorjahresergebnis. Zu der positiven Entwicklung trugen vor allem die Häfen Dresden (+2,75 %), Riesa (+2,53 %), Torgau (+200,14 %) und Decin (+9,59 %) bei. Umgeschlagen wurden hauptsächlich Trailer, Holzprodukte, Schrott, Getreide, Sojaschrot, Düngemittel und Salz.