Nächsten Sonntag ist Bundestagswahl und noch immer sind 40 Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger unentschlossen, wen sie wählen sollen. Anders ist das bei den AfD Wählerinnen und Wählern. Sie wissen genau wen sie wählen und auch was sie nicht wollen. Dabei gehen sie das Risiko ein, am Ende genau das Gegenteil zu bekommen.
Bei der Bundestagswahl geht es nicht darum Michael Kretschmer zu verhindern. Viele AfD Wählerinnen und Wähler wollen vielmehr keine Veränderung und eine eher konservative Mehrheit, um das eigentliche Ziel zu erreichen: Die Verhinderung von Rot-Grün respektive Rot-Grün-Rot.
Wäre Sachsen Deutschland, dann wäre eine starke AfD ein Garant dafür, das Ziel zu erreichen, denn in Sachsen liegt die AfD aktuell bei rund 26 Prozent. Auch bei den U18 Wählern liegt die AfD vorn. Nur ist Sachsen nicht Deutschland und der nächste Kanzler oder die nächste Kanzlerin wird nicht vom Wahlsieger in Sachsen gestellt.
Deutschlandweit geht der AfD Trend nach unten. Aktuelle Umfragen sehen die Partei bei 11 Prozent und damit unter dem Ergebnis der letzten Bundestagswahl im Jahr 2017. Spätestens jetzt stellen sich schlaue AfD Wählerinnen und Wähler die Frage, wo sie ihr Kreuz machen sollen, damit es möglichst wenig Veränderung im Land gibt.