Auf dem Weg zu ihrer großen Ausstellung zu Edvard Munch im August starten die Kunstsammlungen Chemnitz ein mobiles Kunst- und Mitmachprojekt zum Thema Angst. Der «Pavillon der Angst» solle ein besonderer Ort der Begegnung sein und Lern- und Erfahrungsprozesse anstoßen, teilten die Kunstsammlungen vorab mit. Dazu gehörten persönliche Gespräche, gemeinsames Singen und Malen, aber auch Lesung und Kino unter freiem Himmel. Angst sei ein ambivalentes menschliches Grundgefühl, das nicht nur ein Hindernis sei, sondern auch Antrieb geben könne.
Der Pavillon wird in den kommenden Wochen an verschiedenen Orten in der Stadt Station machen. Auftakt ist am Dienstag (10. Juni) im Bürgerpark Gablenz. Zu den weiteren Standorten gehören der Schloßteich zum Kosmos-Festival, die Mensa Reichenhainer Straße der Technischen Universität, der Frei-Otto-Park im Stadtteil Siegmar sowie der Theaterplatz im Stadtzentrum.