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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Bauboom in Sachsen - Anschlussfinanzierung rückt jetzt näher

Bildquelle: Photo by Paul Kapischka via Unsplash
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Bauboom in Sachsen - Anschlussfinanzierung rückt jetzt näher

Insbesondere in den Jahren 2014 bis 2017 gab es unter anderem im Bundesland Sachsen einen regelrechten Bauboom. Grund dafür war eine Kombination aus äußerst niedrigen Hypothekenzinsen auf der einen und vergleichsweise moderate Baukosten auf der anderen Seite. Inzwischen und in naher Zukunft werden aufgrund der damals aufgenommenen Hypothekendarlehen für immer mehr Sachsen daher Anschlussfinanzierungen akut.

 

Bild: Die schönen Vorgärten in Dresden Bildquelle: Photo by Paul Kapischka via Unsplash

Zinsfestschreibung von 5 bis 15 Jahren üblich 

Wer beispielsweise im Jahre 2016 in Sachsen ein Haus gebaut und dementsprechend von der Bank ein Hypothekendarlehen bekommen hat, der sieht sich eventuell in diesem Jahr bereits einer benötigten Anschlussfinanzierung gegenüber. Übliche Zinsfestschreibungen laufen über einen Zeitraum von 5, 10 oder 15 Jahren. Aber auch wer in 2014 gebaut hat und sich für eine Zinsbindung von zehn Jahren entschieden hat, sollte jetzt schon an die in drei Jahren notwendige Anschlussfinanzierung denken. 

Optimale Anschlussfinanzierung rechtzeitig und frühzeitig sichern 

Bei den weitaus meisten Baufinanzierungen schließt sich auch in Sachsen eine spätere Anschlussfinanzierung an die Erstfinanzierung an. In dem Zusammenhang gibt es durchaus Unterschiede zwischen einer mittelmäßigen und einer optimalen Anschlussfinanzierung. Mit einigen Tipps zur Anschlussfinanzierung und Informationen ist es allerdings problemlos möglich, das ideale Anschlussdarlehen abzuschließen. 

Eine Empfehlung lautet, dass sich der Kreditnehmer möglichst frühzeitig mit der Anschlussfinanzierung beschäftigen sollte. Aufgrund der momentanen nach wie vor geringen Bauzinsen wäre es zum Beispiel sinnvoll, einige Jahre vor Ablauf der aktuellen Zinsfestschreibung bereits ein sogenanntes Forward-Darlehen abzuschließen. Damit sichern sich die Immobilieneigentümer die aktuell noch niedrigen Hypothekenzinsen bereits für die spätere Anschlussfinanzierung. 

Angebote vergleichen und Tilgungs- sowie Darlehensrate optimieren 

Ein weiterer Ratschlag beinhaltet, unbedingt Angebote zu vergleichen und sich auf diese Weise möglichst günstige Zinsen zu sichern. Eigenkapital einbringen lohnt auch bei der Anschlussfinanzierung, denn dann veranschlagen die Banken regelmäßig niedrigere Zinssätze. Rate und Tilgung zu optimieren zählt ebenfalls zu den wichtigen Maßnahmen, die im Rahmen einer Anschlussfinanzierung hilfreich sind.  

Da sich viele Tausend Sachsen jetzt oder in wenigen Jahren aufgrund des vergangenen Baubooms Mitte des letzten Jahrzehnts einer notwendigen Anschlussfinanzierung gegenüber sehen, sind frühzeitige und umfangreiche Informationen von größerer Bedeutung. So lassen sich teilweise pro Jahr mehr als 1.000 Euro durch eine optimale Finanzierung einsparen. 

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