Obwohl eine Umfrage des SWR zeigt, dass eine Mehrheit der Deutschen Straßenblockaden von Klimaaktivist:innen ablehnt, bleiben die Aktivist:innen der "Letzten Generation" und "Extinction Rebellion" standhaft in ihrem Engagement für den Klimaschutz. Sie sind bereit, sich gegen den Strom zu stellen und unbequeme Maßnahmen zu ergreifen, um auf die Dringlichkeit des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Die Klimaaktivist:innen setzen sich für eine Vielzahl von Maßnahmen ein, darunter günstigeren Nahverkehr für alle, ein Tempolimit und die Einrichtung eines "Gesellschaftsrats". Dieser Rat, der aus zufällig gewählten Volksvertreter:innen bestehen soll, würde mitbestimmen, wie Deutschland bis 2030 klimaneutral werden könnte. Diese Forderungen zeigen eine Vision für eine gerechtere und nachhaltigere Gesellschaft, in der die Belastung und die Vorteile des Klimaschutzes gerecht verteilt sind.
Eine bemerkenswerte Anzahl von 13% der Befragten hält die Protestaktionen der Klimaaktivist:innen für "gerechtfertigt". Unter den Anhänger:innen der Grünen ist die Unterstützung besonders stark, fast die Hälfte (48%) sieht diese Aktionen als gerechtfertigt an. Im Gegensatz dazu halten bei den FDP-Anhänger:innen lediglich 3% die Straßenblockaden für gerechtfertigt.