Leipzig feiert tierisches Jubiläum: Der Zoo Leipzig begeht sein 145-jähriges Bestehen und gedenkt dabei seiner einzigartigen Geschichte. Was ursprünglich im Jahre 1878 als Pfaffendorfer Hof durch Gastwirt Ernst Pinkert eröffnet wurde, ist heute ein angesehenes Tier- und Naturreservat, das Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus anzieht.
Die Festlichkeiten waren durch eine Fülle von Aktivitäten gekennzeichnet, darunter die Taufe eines Elefantenjungtiers und eine angeregte Diskussionsrunde. Unter Applaus der Anwesenden wurde das kleine Elefantenmädchen, Tochter von Leitkuh Kewa, auf den Namen Zaya getauft - ein Name, der passenderweise "Glück" bedeutet.
Ein Höhepunkt des Jubiläumstages war der "Zoo-Talk", moderiert von Roman Knoblauch. Der Prokurist des Zoos, Andrej Synnatzschke, erläuterte die bemerkenswerte Entwicklung der Einrichtung von einem regionalen Ausflugsziel zu einem überregionalen Besuchermagneten. "Erholung, Bildung und Artenschutz gehen hier Hand in Hand", betonte Synnatzschke. Tierpflegerin Bettina Kayser und Asien-Bereichsleiter Thomas Günther, die beide einen Großteil der Geschichte des Zoos miterlebt haben, teilten ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit den Gästen.