Gut möglich, dass die Corona-Pandemie und die daraus resultierende Home-Office-Pflicht ein ganzes Stück dazu beigetragen haben, eine Veränderung in den Kleiderschränken weiter zu verstärken. Schon vorher ein Trend zum Active Lifestyle zu verzeichnen, mit dem vorher kaum jemand gerechnet hätte. Erst begannen die Damen damit, sich gleichermaßen schick wie sportlich zu kleiden. In der Männermode galt die ausgebeulte, mausgraue Sweater-Hose zu dieser Zeit noch als Statement für eine schluffige Haltung und Einstellung. Doch plötzlich entdeckten auch die Männer ihre eigene Form von sportlicher Eleganz. Wenn der Kabarettist Sebastian Puffpaff heute in maßgeschneiderten Anzug und Sneakers auf der Bühne steht, ist das keinen Aufreger mehr wert. Im Gegenteil, ein solcher Look wird wahrgenommen als ein Statement für Dynamik und Optimismus. Beides können wir alle gut gebrauchen, aktuell mehr als zu jedem Zeitpunkt in den zurückliegenden Jahrzehnten.
Auch die Modemessen werden sportlich
Modemessen wie die Fashion Week sind einerseits wichtige Termine für den kreativen Austausch der Branche. Gleichzeitig sind sie aber auch ein Spiegelbild der aktuellen Modewelt. Dabei fällt auf, dass sich neben den etablierten Modelabels längst auch Hersteller einfinden, die ihre Basis eher auf dem Sportplatz als auf dem Laufsteg haben. Doch das macht nicht nur aus modischer Sicht absolut Sinn. Denn einige Attribute aus dem sportlichen Bereich sind auch im beruflichen Alltag äußerst wichtig.
· Bequemlichkeit: Natürlich müssen die Schuhe immer so gewählt werden, dass sie zum restlichen Look passen. Mehr Etikette ist aber meistens nicht notwendig. Und wer den ganzen Tag sprichwörtlich auf den Füßen ist, will gerne schmerzfrei bis in den Abend kommen. Ganz nebenbei erlauben sportliche Schuhe auch den mittäglichen Spaziergang durch den Park und eignen sich hervorragend, wenn man mal wieder zum Bus rennen muss.
· Regenschutz: Nicht jeder kann und will immer mit dem eigenen Auto bis vor die Tür des Büros fahren. Um trotzdem nicht klitschnass auf der Arbeit anzukommen, ist eine regensichere und straßentaugliche Jacke eine gute Wahl.
· Antitranspirant: ein erfrischendes Deodorant bildet die Basis, um keine schweißtreibenden Erfahrungen im Büro zu machen. Wer sein Business-Outfit auch anhand der Funktionen wählt, hat einen doppelten Schutz gegen Hitze und Schweiß. Immer mehr Hersteller integrieren auch in ein Business-Outfit genau jene Funktionen, die auch beim Workout Hitze und Kälte abhalten. So bleibt der Kopf kühl und auch das After Work in der nahen Cocktailbar unter Kollegen sorgt nicht für Schweißausbrüche.