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Weniger Brände im Jahr 2017 - 150 Jahre Berufsfeuerwehr im Jahr 2018

Weniger Brände im Jahr 2017 - 150 Jahre Berufsfeuerwehr im Jahr 2018
Von: Dresdner Woche

Die Martinshörner der Dresdner Feuerwehr und der Rettungsdienste erklangen 2017 insgesamt 155.326 Mal. Mit147.831 Einsätzen stehen dabei die Rettungsdienste an der Spitze.

Die Zahl der Brände ist gegenüber dem Vorjahr stark gesunken. Musste die Feuerwehr Dresden 2016 noch 820 Mal zur Feuerbekämpfung ausrücken, waren es im vergangenen Jahr nur noch 735 Einsätze. Darunter waren fünf Großbrände und 40 Mittelbrände. Allerdings gab es auch 1.046 Fehlalarme, 759 davon durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst.

In den aktiven Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr leisten derzeit 52 Kameradinnen und 557 Kameraden ihren Dienst. In der Alters- und Ehrenabteilung sind es 408 Frauen und Männer. Die Stadtteilfeuerwehren und die Berufsfeuerwehr Dresden betreuen 21 Jugendfeuerwehren mit 345 Kindern und Jugendlichen. Im Jahr 1558 wurde in Dresden die erste Brandordnung erlassen. Mit der Feuerordnung von 1686 wurden erstmals eine Ausbildung und regelmäßige Übung für Bürger im Brandlöscheinsatz vorgeschrieben sowie eine regelmäßige Überprüfung von Feuerstätten und Brandmauern. Die erste organisierte Feuerwehr (freiwillige Turner-Feuerwehr) entstand 1863 mit der Hauptwache Neustadt in der Louisenstraße. Die Berufsfeuerwehr Dresden wurde am 1. Juli 1868 gegründet.

In der Dresdner Albertwache entsteht derzeit ein neues Ausbildungszentrum für die Berufsfeuerwehr. Ein Übungshaus für Trockenübungen unter Raucheinwirkung für 750.000 Euro steht bereits, das Brandübungshaus für rund 3,25 Millionen Euro wird bis zum Herbst fertiggestellt. Hinzu kommen weitere 500.000 für die Außenanlagen, die als Übungshof dienen.

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