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Wiederaufbau der Carolabrücke: Bürgerdialog startet am 18. März in Dresden

So sah der Blick auf die Dresdner Altstadt von der noch intakten Carolabrücke aus. Symbolbild Carolabrücke / pixabay tphananh
So sah der Blick auf die Dresdner Altstadt von der noch intakten Carolabrücke aus. Symbolbild Carolabrücke / pixabay tphananh

Die Stadt Dresden beginnt am 18. März 2026 den Bürgerbeteiligungsprozess zum Wiederaufbau der Carolabrücke. Im Stadtforum können Dresdner mit vier Planungsbüros diskutieren. Im Herbst 2026 soll der Stadtrat entscheiden.

Der Wiederaufbau der im September 2024 eingestürzten Carolabrücke ist ein großes Diskussionsthema in Dresden. Nun hat die Stadt bekannt gegeben: Der Bürgerbeteiligungsprozess zum Wiederaufbau der Carolabrücke startet am Mittwoch, 18. März 2026, mit einem öffentlichen Dialog zwischen Bürgern und den Carolabrücken-Planern im Stadtforum, Waisenhausstraße 14, 01069. Von 16 Uhr bis 18.30 Uhr sind interessierte Dresdner eingeladen, ihre Prioritäten, Perspektiven und Erwartungen in direkten Gesprächen mit den Fachleuten der vier beauftragen Planungsbüros einzubringen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Aufenthaltsqualität, Gestaltung, Materialien und Einbindung der Brücke in den Stadtraum. Bürgerinnen und Bürger können die Mitarbeiter der Planungsbüros kennenlernen und mit ihnen zu ersten gestalterischen Ansätzen und städtebaulichen Überlegungen ins Gespräch kommen. Jedes Planungsbüro stellt individuell Materialien oder Herangehensweisen vor. Die gewonnenen Hinweise sollen im Rahmen des durch den Stadtrat definierten Planungsauftrags in die weitere Planung einfließen. Fertige Brückenentwürfe wird es am 18. März noch nicht zu sehen geben. Diese werden bis zum 26. Mai 2026 erarbeitet und im Nachgang den Dresdnerinnen und Dresdnern vorgestellt.

Nach dem offenen Dialog folgt von 19 Uhr bis 21 Uhr eine Diskussion. Auf dem Podium stellen alle vier Planungsbüros ihre Planungsphilosophien vor und geben einen Überblick über zentrale Themen des vorangegangenen Bürgerdialogs. Moderieren wird die Veranstaltung Christian Barth, Stadtbezirksamtsleiter Blasewitz/Loschwitz. Auf dem Podium sitzen außerdem Baubürgermeister Stephan Kühn sowie die Projektleiterin für den Neubau der Carolabrücke, Grit Ernst. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen.

Fragen können sowohl vor Ort als auch online gestellt werden. Um an der Podiumsdiskussion im Stadtforum teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung bis 18. März 2026 um 12 Uhr erforderlich.

Die Planungen für den Wiederaufbau der Carolabrücke sind am 17. Dezember 2025 mit einer Anlaufberatung mit den vier beteiligten Planungsbüros gestartet. Die Planer haben die Grundlagen zusammengestellt und arbeiten aktuell an ersten Konzepten.

Beteiligungsformate im Sommer

Die öffentliche Vorstellung der Entwürfe findet am 26. Mai 2026 statt. Sie soll per Livestream übertragen werden. Anschließend wird eine Fachjury, zusammengesetzt aus Experten aus Stadtplanung, Architektur, Ingenieurwesen und Denkmalschutz, die Entwürfe bis Juni 2026 begutachten, fachlich bewerten sowie Stärken und Schwächen herausarbeiten. Das Ergebnis dieser Begutachtung soll Grundlage für die weitere Diskussion der Entwürfe mit der Stadtgesellschaft sein. In den darauffolgenden Wochen soll eine öffentliche Diskussion in verschiedenen Beteiligungsformaten angeboten werden. Die Ergebnisse der öffentlichen Diskussion und die Empfehlung der Fachjury legen die Grundlage für die Entscheidung des Dresdner Stadtrates. Er wird im Herbst 2026 über einen Entwurf entscheiden, damit dann der Prozess des Wiederaufbaus der Carolabrücke mit der Weiterbeauftragung eines der vier Planungsbüros weiter voran gehen kann.

Weitere Informationen:
www.dresden.de/carolabruecke

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