Am kommenden Montag, den 8. Dezember 2025, um 19 Uhr, wird im Stadtarchiv Dresden die Fotoausstellung „Zeiträume“ von Franz Zadnicek eröffnet. Die interessierte Öffentlichkeit ist zur Vernissage herzlich eingeladen.
Die Ausstellung zeigt eine Reihe persönlicher Momentaufnahmen, die Franz Zadnicek mit seiner Kamera festgehalten hat. Zu den Themen zählen bedeutende Ereignisse wie die Jahrhundertflut in Dresden 2002, sowie die fotografischen Arbeiten von 1990 bis 1993 in Prora/Rügen, die Teil des Buchprojekts „Paradiesruinen“ sind. Diese Dokumentationen verdeutlichen, wie wichtig beobachtende Phasen ohne Kamera für die spätere Fotografie sind. Es zeigt sich, dass Lichtverhältnisse und Zugangsmöglichkeiten ausschlaggebend für die Qualität der Aufnahmen sind.
Franz Zadnicek wurde 1954 in Weimar geboren und lebt seit 1960 in Dresden. Von 1990 bis 1993 arbeitete er als freier Fotograf in der Schweiz. Ab 1993 übernahm er die Position des Fotografen der Museen der Stadt Dresden, wo er auch bedeutende fotografische Projekte um das Blaue Wunder realisierte. Sein Werk ist unter anderem durch das Buchprojekt „Das Stadtbild von Dresden“ bekannt, das mit eindrucksvollen Fotos versehen ist.