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Dresden investiert 1,85 Millionen Euro für sichere Weihnachtsmärkte

Dresden investiert 1,85 Millionen Euro für sichere Weihnachtsmärkte
Symbolbild Striezelmarkt / pixabay andreasmetallerreni
Von: Cornelius de Haas
Die Stadt Dresden investiert in Sicherheitselemente für Weihnachtsmärkte. Am 26. November feiern der Striezelmarkt und andere Märkte ihre Eröffnung.

Der Duft von gebrannten Mandeln liegt in der Luft, während die festlich geschmückten Stände am Altmarkt emotional begeistern. Am heutigen 26. November werden sechs Weihnachtsmärkte in Dresden, darunter der beliebte Striezelmarkt, eröffnet. In diesem Jahr wurden neue Sicherheitsmaßnahmen implementiert, die den Genuss von Advent und Weihnachten in der Stadt unbeschwert möglich macht.

Um einen hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten, wurde die Stadt Dresden mit dem Umbau eines umfassenden Zufahrtsschutzes für alle städtischen Weihnachtsmärkte beauftragt. Hierfür wurden zusätzliche Schutzelemente für insgesamt rund 1,85 Millionen Euro beschafft. Diese Sicherheitsvorkehrungen bieten den Besuchern eine geschützte Umgebung beim Besuch der städtischen Märkte wie dem Striezelmarkt und dem Advent auf dem Neumarkt.

Die neuen Zufahrtsschutzsysteme werden bereits am Striezelmarkt und in anderen Bereichen der Stadt eingesetzt. In den letzten Jahren wurde ein erfolgreiches Sicherheitskonzept erarbeitet, welches regelmäßig in Abstimmung mit Polizei und Ordnungsamt überprüft wird. Ab diesem Jahr wird ein vollständig geschlossener Zufahrtsschutz während der Marktzeiten den Besuchern Sicherheit bieten und gleichzeitig den Charakter sowie die Erreichbarkeit der Märkte nicht beeinträchtigen.

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Insgesamt stehen der Stadt Dresden nun etwa 300 City Safes, 25 ArmisOne, 30 Mifram-Sperren, zwei TruckBlocks und 120 Wasser-Indutainer zur Verfügung. Diese Schutzelemente sind zertifiziert oder teilzertifiziert und werden regelmäßig auf ihre Unversehrtheit sowie korrekte Position von Marktbetreibern und Bediensteten des Gemeindlichen Vollzugsdienstes kontrolliert.

Die Sicherheit der Besucher hat für die Landeshauptstadt Dresden höchste Priorität. Steffen Rietzschel, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, betonte: „Durch die neuen Maßnahmen können wir ein hohes Schutzniveau gewährleisten.“ Die Kosten für Transport, Auf- und Abbau, Betrieb sowie Lagerung der Sicherheitsvorkehrungen betragen in diesem Jahr rund 250.000 Euro.

Während der Marktzeiten ist die Zufahrt auf die Marktflächen für den allgemeinen Verkehr nicht möglich. Besucher können sich jedoch darauf verlassen, dass angrenzende Tiefgaragen und Parkhäuser weiterhin erreichbar bleiben. Für Anwohner und Gewerbetreibende wird in dringenden Fällen eine kontrollierte Zufahrt während marktfreier Zeiten ermöglicht. Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sind selbstverständlich von allen Regelungen ausgenommen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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